00:00:08: Mein Name ist Irene Kuckern.
00:00:09: Ich heiße Dich ganz, ganz herzlich auf dem Podcast Neue Musikleben Willkommen!
00:00:14: Ich habe klassischen Gesang studiert und ich singe seit sehr vielen Jahren zeitgenössische und experimentelle Musik.
00:00:21: Das macht mir wirklich sehr viel Freude und da kann ich auch die ganze Flexibilität meiner Stimme zeigen.
00:00:27: Ich finde es aber auch spannend diese Musik mit klassischer Musik zu kombinieren.
00:00:33: Wenn du noch mehr über mich erfahren möchtest oder auch wissen möchteste, wo ich so auftrete, schau auf meine Webseite www.irenekurka.de und dort kannst du natürlich auch meinen monatlichen Newsletter abonnieren und dann wirst du über alles was ich so mache informiert.
00:00:48: In diesem Podcast spreche ich mit dir über Themen rund um die neue Musik im weitesten Sinne.
00:00:53: Ich teile mit dir die Hintergründe das Insiderwissen und was mir am alleraller wichtigsten ist!
00:00:58: Ich bringe dir hoffentlich die Menschen aus der neuen Musikwelt näher.
00:01:03: Ich bin Kooperationspartnerin der NMZ und ich danke euch sehr für das Weiterempfehlen meines Podcasts, ich danke auch für Zuschriften, Ideen, Feedbacks – ich bin auch immer sehr berührt wenn ihr auch in Konzerten auf mich zukommt und euch erkennbar macht und mir sagt hey!
00:01:21: Ich höre deinen Podcast sehr regelmäßig.
00:01:24: Das
00:01:24: freut mich weil ja wenn ich hier alleine bin….
00:01:27: äh nein, wenn Und von daher ist es schön, diese Reaktion von euch zu bekommen.
00:01:35: Ich mache in diesem Sommer wieder die Best-of Reihe das heißt ich gucke auf die Downloadzahlen und wähle aus Folgen, die extrem gut gehört und downgelodet werden welche aus und mache sozusagen ein Replay.
00:01:50: und ja das scheint hier im Sommer besonders gern zu mögen wie ich dann wieder an den Downloadzalen sehen darf.
00:01:57: In der heutigen Best
00:01:57: of Folge
00:01:59: spreche ich mit Eloin Hübner Komposition.
00:02:04: Hallo lieber Eloen, ich heiße dich ganz herzlich in meinem Podcast willkommen!
00:02:09: Ja danke, freu mich, hier zu sein.
00:02:11: Ich möchte von dir auch wissen...ich
00:02:13: frag
00:02:13: das ja immer wie bist du überhaupt zu diesem neuen Musik, experimentellen Musik gekommen?
00:02:20: Das ist jetzt vielleicht nur ein bisschen blöde Antwort aber ich habe irgendwie sehr früh angefangen zu komponieren.
00:02:28: tatsächlich Ich habe Noten gelernt als Kind, in dem ich Trompete gespielt hab.
00:02:37: Sehr früh mit fünf, sehr früh eigentlich auch für Trompeter und irgendwie war es für mich sehr selbstverständlich im Moment wo ich Noten gespielt habe sie auch selber zu schreiben.
00:02:49: das war so.
00:02:50: ja wie man irgendwie auch Buchstaben lesen und schreiben, lernt und das irgendwie so unmittelbar miteinander verbunden ist war es für mich mit den Noten auch.
00:02:59: Und ich bin auf einem sozusagen sehr klassischen Wege zur neuen Musik gekommen und habe auch sehr lange natürlich in diesem Notenschreiben als Bezugssystem gedacht und gearbeitet und habe eigentlich erst ziemlich spät dann auch gemerkt dass es einschränkend sein kann also es mit sehr vielen Begrenzungen einhergeht, wenn man eigentlich eine musikalische Praxis so stark aus dem Notensystem herausdenkt und habe eigentlich erst jetzt in den letzten Jahren immer mehr auch aktiv daran gearbeitet mir andere Kreationsweisen zu erschließen.
00:03:44: Also ich hab Noten geschrieben Und dann haben meine Eltern das natürlich irgendwie wahrgenommen und fanden das natürlich speziell klar, aber auch förderungswürdig.
00:03:54: Und standen da immer sehr dahinter, dass ich Musik machen kann auf die Art und Weise wie es zu mir gekommen ist als Kind.
00:04:03: Ich habe neben dem Trompeter auch noch Tasteninstrumenter angefangen zu spielen, Klavier und Orgel.
00:04:08: Auch natürlich im sehr klassischer Weg ... Dadurch eben auch früh eine gute Ausbildung im Musiktheorie, Kontrapunkt und so.
00:04:17: Das geht dann natürlich mit Orgel auch ganz stark einher... ...und habe eben dann auch Kompositionsunterricht bekommen.
00:04:24: Ich hab da jetzt einen ganzen Leadbewerbenteil genommen, Jugendkomponiert heißt das jetzt damals noch Bundeswehrtwerbkompositionen.
00:04:30: Hab dadurch dann irgendwie auch andere kennengelernt in einem ähnlichen Alter die irgendwie so ne komische Beschäftigung für sich gewählt haben und habe dadurch eben auch eine Vielzeiten musikalischer Interessen und Perspektiven kennengelernt.
00:04:45: Jazz hat dann irgendwie noch eine Rolle für mich gespielt, das war dann irgendwie so.
00:04:48: der Ausbruch vielleicht oder erster Ausbruchs aus diesem Noten, aus dem starren Noten Bezugsrahmen, Improvisation.
00:04:59: Das kam dann irgendwie alles zusammen als ich so ja, in den letzten vierzehn-fünftien war auf einmal angefangen habe, wo einmal der Dan gebrochen war und ich die neue Musik so kennengelernt habe und wusste was es für Komponistinnen gibt.
00:05:17: Was es für Stücke gibt dass ich mir dann irgendwie alles systematisch reingezogen habe eben auch mit der Hilfe meines ersten Kompositionslehrers im Rahmen eines Frühstudiums Benjamin Lang ein ganz toller Lehrer der eben auch eine sehr große Expertise hat Neue Musik an Kinder- und Jugendliche zu vermitteln.
00:05:32: das hat mich damals sehr viel gebracht.
00:05:36: Und ja, das ist sozusagen jetzt der... Die Schleife.
00:05:41: So bin ich quasi zur neuen Musik gekommen.
00:05:44: mit vierzehn und fünfzehn war ich da richtig drin gesteckt.
00:05:49: Sehr sehr natürlich!
00:05:50: Und hast du dann gleich alle Vanguard oder Modern komponiert?
00:05:53: Oder würdest du sagen es war auch sehr klassisch geprägt an den ersten Kompositionen?
00:05:58: Also meine erste Komposition waren glaube ich erstmal so komplett frei.
00:06:05: Also meine allerersten Kompositionen, als ich angefangen habe Noten zu schreiben.
00:06:09: Ich hatte dann irgendwie auch so ein Notensatzprogramm.
00:06:12: Das war damals natürlich jetzt noch nicht so toll wie Sibelius und so.
00:06:15: Und Sibelios ist ja auch gar nicht toll eigentlich.
00:06:17: Aber das war damals total basic und man konnte so Noten schreiben und es war's.
00:06:23: Keine Sondernation.
00:06:27: Damit habe ich dann so rum experimentiert, also wirklich auch diese Möglichkeit zu haben.
00:06:31: Ich schreibe das auf und der Computer spielt es vor.
00:06:33: Das ist für mich damals natürlich super.
00:06:36: eine große Hilfe weiß ich, dass ich auch Sachen gemacht habe, die vielleicht als experimentell klassifizieren würde.
00:06:45: Gleichzeitig hab' ich dann aber auch mit elf, zwölf oder so versucht irgendwelche klassischen Stile zu kopieren.
00:06:53: Ich hab dann Sinfonien komponiert.
00:06:55: Also irgendwie auch alles durch!
00:06:58: Aber auch was der Computer, diese komischen MIDI-Sounds an Synthesizer und Drummachines... hergegeben haben.
00:07:08: Dann habe ich irgendwie so Sachen gemacht, die eher ein bisschen poppig waren oder das war alles irgendwie als Kind einmal so durch.
00:07:17: und dann aber eigentlich in dem Moment, als ich so neue Musik kennengelernt habe, habe mich das schon sehr interessiert und dann kam glaube ich einfach alles erstmal drin vor was ich halt zu kennen gelernt habe also wie... Was gibt es für Arten und Weißen?
00:07:33: Töne zu organisieren habe ich irgendwie kennengelernt, dass es zu was die surrealistische Musik mal gab.
00:07:39: Dann hab' ich irgendwie eine sehr realistische musikgeschriebene Zeit lang weil das ein Bezugsrahmen geboten hat der außerhalb der Tonalität lag.
00:07:45: so also man versucht sich dann natürlich anfangt das so systematisch sich zu erschließen sich irgendwelche Stützen zu bauen und erstmal zu gucken wie kann ich jetzt Musik ganz anders denken als irgendwie duermolharmonik Aber auch dann zu erfahren, man kann mit Instrumenten ganz andere Sachen machen.
00:08:08: Angefangen von Bartopizzicato oder so.
00:08:12: Es klingt
00:08:13: alles so fundiert und dass du das auch irgendwie alles ausprobiert hast?
00:08:17: Oder
00:08:18: ist es
00:08:18: praktisch auch?
00:08:19: Ja!
00:08:20: Es war in dem Moment gar nicht so praktisch.
00:08:22: Es war immer noch sehr stark an diesem Notentext gehangen Was jetzt inzwischen anders ist, also ich habe einen Frühstudium hier in Hannover tatsächlich gemacht am Institutshörer Frühförderung Musikal-Schoppe gab da IF.
00:08:37: Das jetzt irgendwie auch auf dem XXV-Jährigstribuleum hatte sich sehr weiterentwickelt hat.
00:08:41: und das inzwischen ist dann ein großer Praxisbezug und wir haben weiterhin eine ganz tolle Kompositionsarbeit da auch.
00:08:49: Damals war diese Femtengutpfung von der Kompositionsklasse und den Instrumentalstudierenden noch nicht so ausgeprägt.
00:08:58: Das heißt, es gab relativ wenig Möglichkeiten die Stücke dann auch tatsächlich zur Aufführung zu bringen.
00:09:04: Es gab sie aber es war...es waren doch nicht so etabliert.
00:09:08: D.h.,
00:09:09: auch in dieser Phase XIV war ich da, weil sozusagen hat sich die Auseinandersetzung sehr stark am Lotentext orientiert.
00:09:18: Ich habe einen sehr fundierten, wie du sagst, sehr fundierte Kompositionsunterricht bekommen der im Prinzip dem nichts nachsteht, was man im Bachelorstudium auch bekommt.
00:09:32: Aber eben sehr stark am Notentext orientiert und das ist ein bisschen... Das ist wirklich etwas, was ich mir dann nachdrücklich erschließen musste.
00:09:41: Also den Praxisbezug natürlich in der elektronischen Musik, die ich im Bachelorstudium mehr und mehr erschlossen habe, wo man sowieso sehr viel Unmittelbare am Klang arbeitet, weil er einfach aus dem Computer kommt... ...und aber auch wieder eigentlich jetzt seit... zwei, drei vier Jahre eigentlich mir wieder einen improvisatorischen Ansatz zu bauen wo ich wirklich sehr stark und dann wirklich im eigentlichen Sinne experimentell arbeite.
00:10:11: Also das habe ich jetzt für mich sehr, sehr stark entwickelt dass wenn ich jetzt ein Instrument schreibe, dass sich mir das Instrument wenn möglich besorge um wirklich erstmal alles ausprobiere, was damit überhaupt geht.
00:10:25: Und ich arbeite auch sehr viel jetzt mit Präparationen und selbstgebauten Instrumenten, mit klingenen Objekten und so.
00:10:33: Das geht natürlich sehr stark aus der Praxis und das führt jetzt eigentlich dahin dass sich gemerkt habe Ich will auch wieder selber musikalisch performativ aktiv sein.
00:10:44: So ich hab dieses jahren ein Improalbum produziert aber es ist ziemlich langer Weg, dass ich da jetzt hin gekommen bin.
00:10:52: Ein Stück weit ist es wirklich auch der Weg, eigentlich eine Befreiung aus diesem Notensystem Haus.
00:10:59: Und ich arbeite nach wie vor Partitur weil sie jetzt sehr viel so... Also ich schreibe nach wie Vorpartiture und die auch präzise durchgestaltet sind aber da auf einem experimentellen Wege hin zu gelangen mit mir selber oder in Kollaborationen mit anderen Also eben auch Stücke zum Beispiel zu basieren auf geleiteten Improvisation, die ich mit einem Ensemble ausprobiere.
00:11:27: Oder eben auch Improvisation oder zumindest eine Form von Freiheit und Flexibilität, von Unvorhersehbarkeit oder Unkontrollierbarkeit in der durchgestalten Partitur zu integrieren.
00:11:40: Das sind so Dinge, die jetzt enorm wichtig für mich geworden sind.
00:11:44: Ja, kann ich alles irgendwie total gut verstehen?
00:11:48: Ich ja als Interpretin, also es gibt ja die Partituren wo ich immer das Gefühl habe manchmal kriegt man quasi die Organisationen gerade so hin aber man kommt vielleicht gar nicht mehr zu Musik machen oder so.
00:12:00: Das finde ich dann immer schade.
00:12:01: Also ich find's immer cool wenn ich auch wieder drüberstehen kann und gleichzeitig finde ich auch so Prozesse wo sich irgendwas noch ergibt auch total spannend weil Ja, ich diene dem Werk.
00:12:16: Aber gleichzeitig will ich irgendwie auch kein Roboter oder so sein.
00:12:21: und ja es ist schon spannend dass wir so viele Möglichkeiten uns da hin und her zu bewegen und ich glaube auch das hat sich sehr viel im Verhältnis zwischen den Interpretinnen und den Kompetenzen also dass wir viel mehr zusammenarbeiten.
00:12:35: Ich glaub vor vielen Jahren war oft noch eine steilere Hierarchie Und ich genieße das auch total, dass man da was gemeinsam entwickeln kann.
00:12:45: Ich glaube immer wenn sich dann alle irgendwie wohlfühlen, dass vielleicht etwas besserer ist als wenn ich mich nur... Keine Ahnung!
00:12:53: unter Druck oder irgendwie eingeklemmt fühlen, okay mache ich jetzt irgendwie aber was kommt dann am Schluss raus?
00:12:59: Ja absolut das geht mir genauso.
00:13:02: Ich finde es total wertvoll dass es diese Entwicklung jetzt gibt also Stichwort Composer Performer und dass es Komponistinnen gibt die ihre eigenen performativen Fähigkeiten und Interessen in dem was sie gestalten, was sie kreieren auch mitdenken und bedienen.
00:13:22: Und eben auch vielleicht das Unperfekte daran akzeptieren, gar nicht nur akzeptiert sondern auch sozusagen aktiv in den Mittelpunkt stellen und dass sowas Interessante machen die Unperfektion der eigenen Performance Und gleichzeitig eben auch andersherum die Leute, die aus einer Instrumentale oder aus einer Gesangspraxis kommen und natürlich in einem viel höheren Maße Expertinnen sind für ihr Instrument, für ihre Stimme.
00:13:55: Und anfangen damit selber gestalterisch umzugehen.
00:14:00: Und letztendlich ist es finde ich ein Bogen der Richter schließt, der eigentlich sehr organisch ist.
00:14:06: also das war ja bis vor hundertfünfzig Jahren war das ja das Normalste der Welt, dass Komponisten in ihre Werke selber aufführen oder dass sie für sich selbst schreiben.
00:14:18: Also das eigentlich das kreieren und das erfinden und das Darstellen sehr eng verknüpft war und es diese ganz starke Teilung gab Das ist ja ein relativ neues Phänomen und sicherlich auch ein sehr, sehr wichtiges Phänomene.
00:14:40: Weil dadurch natürlich auch Ausprägung entstehen konnten wie zum Beispiel das Komponist in den Dinge geschrieben haben von dem man gedacht hätte es ist niemals darstellbar auf einem Instrument.
00:14:50: und dann haben sie gesagt doch das ist Darstellbar!
00:14:52: Und dann haben sich Interpreterinnen dahin gesetzt und haben sich extrem da reingehängt.
00:14:57: Haben sich extrem spezialisiert und dann war's auf einmal darstellbar.
00:15:01: Also ich glaube, diese Limits die das zwanzigste Jahrhundert gepusht hat in der Art und Weise über Musik zu denken oder zu denken was Musik sein kann grundiert sicherlich ein Stück weit auch auf dieser Trennung.
00:15:21: Und das jetzt aber wieder zusammenzuführen und auch einfach die Vielheit zuzulassen.
00:15:25: Also zuzulassen ist es nach wie vor, Komponistinnen gibt's die einfach nur am Schreibtisch sitzen und Partituren schreiben und das aber extrem toll machen so... ...und dann gibt es Interpretenden, die führen einfach nur aus!
00:15:37: Also was heißt führen einfach nur aus, geben natürlich auch ihren eigenen Input da rein.
00:15:42: Aber wollen gar nicht jetzt eigene Stücke irgendwie kreieren oder wollen gar nich improvisieren sondern wollen sich wirklich in den Dienst der Partitur stellen.
00:15:50: und dass es aber das gibt und alles dazwischen, das zeichnet ja die Vielfalt der neuen Musik total aus.
00:15:57: Ja ja, da ist viel viel passiert.
00:15:59: Noch mal einen kurzen Nachtrag, was ich sehr spannend finde oder auch in diesem ganzen Bereich von Vocal Performance, External Techniques.
00:16:08: Das ist ja ein Bereich der sich fast so ein bisschen parallel entwickelt hat zur geschriebenen Musik und der sich sehr stark auf die Initiative hin von Frauen entwickelt hat.
00:16:20: Und das finde ich einen Punkt den man sich immer wieder ins Gedächtnis holen muss also die neue Klassische Musik, die bis vor zehn Jahren der Art Männer dominiert war, irgendwie dominiert von männlichen Komponisten zu neunzig Prozent oder mehr und auch überwiegend männlichen Ausführenden.
00:16:42: Und dann hat sich aber parallel ab den fünftiger, sechstiger Jahren diese ganze Strangen der Vocal Performance entwickelt fast so ein bisschen ja außen vor.
00:16:58: Das finde ich sehr spannend, dass aus einer Ausgrenzung heraus ein extrem wertvoller Strang für die neue Musik entstanden ist.
00:17:09: Weil Frauen dann gesagt haben wir machen halt nicht die notenbasierte Musik sondern entwickeln Konzepte, Performances für uns selbst.
00:17:20: Auch da eigentlich schon auch so Candy Barbarian oder so.
00:17:23: Eigentlich eine frühe Composer-Performer-Idee in dem Sinne wie wir es heute verstehen.
00:17:28: Ja genau das finde ich immer wieder sehr bemerkenswert.
00:17:34: Und dass wir gerade eine perfekte Überleitung geboten haben.
00:17:38: Weil ich nämlich gerne wissen möchte, wie eben die menschliche Stimme in deinen Schaffen gekommen ist?
00:17:43: Ich weiß also viel Musiktheater geschrieben gemacht hat.
00:17:46: Und als Sängerin bin ich da ja immer total neugierig auf coole Sachen und eben auch, weil ich weiß dass es auch ein paar deiner Kollegen gibt die Probleme haben für Stimme zu schreiben oder ist vielleicht sogar gar nicht tun aber bei dir nimmt das doch recht viel Raum ein.
00:18:03: was bedeutet der Einsatz der menschlichen Stimme für dich?
00:18:08: Auch da kann ich irgendwie sagen, mich hat das sehr früh interessiert.
00:18:12: Ich bin dahin gekommen einfach erstmal über Textvertonung.
00:18:16: also wenn ich jetzt wieder zurückgehe in die Zeit mein Frühstudium ist, da haben mich alle Künstler dann interessiert und ich wollte über alles irgendwie Bescheid wissen und dann habe ich so romantische Gedichte vertont und so und dann war die Stimme da!
00:18:33: Genau, Musiktheater hat mich sehr früh angefangen zu interessieren.
00:18:37: Im Bachelorstudium habe ich durch die Unterstützung von Joanne Schöderhorn, meinem damaligen Professor eine Kamerober schreiben können, die auch in einer Hochschulkoproduktion mit dem Theater Aachen aufgeführt worden ist – das heißt, da war ich gerade noch fast zwanzig.
00:19:00: Das war dann so meine erste musiktheatrale Erfahrung.
00:19:04: Und das basierte tatsächlich einfach darauf, dass Johannes Schölhorn mir das zugetraut hat in diesem jungen Alter irgendwie eine Kammeroperler für Stadttheater auf die Bühne zu legen und da musste ich dann irgendwie für Stimme schreiben.
00:19:19: Es ist mit Gesangstudierenden in der Hochschule aufgeführt worden natürlich auch mit den Begrenzungen, die es gibt wenn Gesangstudierende zum ersten Mal oder vielleicht zum ersten, zweiten, dritten Mal neue Musik singen und irgendwie hat das funktioniert.
00:19:36: Ich weiß gar nicht mehr was damals mein Ansatz war aber es hat funktioniert und wir haben das alles gut singen können.
00:19:42: Das waren natürlich Herausforderungen schwer Aber es hat alles funktioniert.
00:19:45: für die Stimme Und ich habe irgendwie gemerkt dass ja ich kann irgendwie wohl für Stimme schreiben.
00:19:51: Ich hab dann auch zum Beispiel früh mit Julia Mihai zusammen gearbeitet Die einige Stücke von mir aufgeführt hat mit Frau Kaulbär dann später und irgendwie es war immer da.
00:20:05: Und natürlich über das Musiktheater bin ich auch mit Sänger in Kontakt gekommen, die jetzt vielleicht nicht super spezialisiert auf neue Musik sind, die einen klassischen Background haben.
00:20:16: Was ich wirklich konsequent gemacht habe ab einem gewissen Punkt ist mir alles selber vorzusehen und auf die Art und Weise zu prüfen... Liegt das irgendwie gut für Stimme?
00:20:29: Kann man die Töne gut, bekommt man die Intervalle gut mich selber in diese performative Rolle zu versetzen?
00:20:37: und dass auch wieder ein ganz wichtiger Schritt da hin zu sagen, dass ich wieder an einer eigenen musikalischen Praxis entwickle.
00:20:47: war total fasziniert von externe Technik.
00:20:50: Ich habe angefangen mir die selber anzueigen und so, ich bin da jetzt kein Profi drin, aber gewisse Basics kann nicht einfach und kann die auch dann erklären vermitteln.
00:21:01: Und irgendwie hat sich das sehr natürlich ergeben dass ich... dass die Stimme immer wieder eine Rolle gespielt hat Dann auch zuletzt in größeren Produktionen sogar mit Körnern, was nochmal anders funktioniert.
00:21:20: Auch mit Leimkörnernen.
00:21:21: Das war immer eine sehr spannende Erfahrung, weil ich da immer ein großes Engagement erlebt habe und so eine Begeisterung und einfach Bock miteinander zu singen, auch wenn es etwas Abgefahrenes ist.
00:21:33: Also gerade im Mai dieses Jahres gab's diese große Musiktheaterproduktion Eigentlich eine Show, wo zwei ... Also ein Chor eigentlich.
00:21:45: Ein klassischer Chor, Konzertchor und einen Vokal-Assemble für neue Musik, Auditivocal Dresden gegeneinander handtreten.
00:21:53: Wie in so einer Gaming-Show.
00:21:56: Und sich so verschiedenen Spielen, Aufgaben, Challenges stellen müssen.
00:22:01: Das Ganze wird aber gerahmt von einem Jugendchor, die sie sozusagen herausfordern.
00:22:07: Und das waren so fünfzehn-, sechzehnjährige Kids Und die hatten einfach total Bock und es war so schön mit denen zu arbeiten.
00:22:14: Es ist auch ein sehr, sehr guter Jugendchor aus Haldenau vom dortigen Pestalotzi-Gymnasium.
00:22:22: Die haben sich dermaßen reingehängt und das war einfach total schön!
00:22:25: sich vorzustellen, okay wo kommen die her?
00:22:30: Aus was für einer musikalischen Sozialisierung.
00:22:32: Was kennen sie.
00:22:34: und dann ist man wirklich ganz blöd bei der Intervallfrage welches intervall lässt sich gut sehen und welches nicht?
00:22:40: so und dann baut man vielleicht ein stück für die eher auf terzen auf als auf tritoni oder ja und man muss sich da immer wieder so neu rein denken.
00:22:50: das macht enorm spaß.
00:22:51: ein anderes projekt war zum beispiel mit einem shantycore letztes jahr in bremen Da habe ich den Bremer Komponistenpreis gewonnen und er ist verbunden mit einem Kompositionsauftrag für ein neues Stück, für einen Line aus dem Land Bremen.
00:23:07: Ich wollte schon immer was mit einem Shantycore machen.
00:23:09: so das ist die Chance!
00:23:11: Und hab dann mit einiger Recherche wirklich einen Shantyscore gefunden.
00:23:19: der bzw.
00:23:20: erstmal deren Leiterin Koko Yura, eine ausgebildete Supranistin und Opernsängerin die war total begeistert von einer Idee so da irgendwie neue Sachen mit denen zu machen.
00:23:30: Der Chor war erst mal ja weiß ich nicht ob sie begeisterт waren.
00:23:35: also einige waren ein bisschen skeptisch einige fand das von Anfang an ganz toll.
00:23:38: am Ende fand es glaube ich wirklich fast alle toll Und da war für mich einfach ganz ganz zentral als zu sagen okay die Stimme ist auch ist einfach ein individueller Ein individuelles Mitteilungsmedium.
00:23:50: Ich habe das ganze Stück total aufgebaut, auf Interviews und dann auf dem was die mir wörtlich übermittelt haben anhand ihrer eigenen Stimme.
00:24:00: Und hab dann mit Transkriptionen gearbeitet sie sich auch ganz eng in einem prima Dialekt irgendwie orientiert haben oder an so bestimmten sprachlichen Eigenheiten um das vor einzufangen.
00:24:12: Das ist eben auch noch mal ein Aspekt.
00:24:13: also die Stimme das individuellste klangliche Medium, was wir haben.
00:24:19: und mit Stimme zu arbeiten ist im besten Falle ganz haltig mit Menschen zu arbeiten.
00:24:26: Also wenn ich für eine Sängerin, für einen Sänger schreibe dann schreife nicht einfach für irgendein Sobran oder für irgend ein Alt sondern dann schreib' ich... Also wenn es die Möglichkeit sozusagen einer Vorarbeit gibt, dann schreibe ich für die ganze Person und bringe damit rein was da an speziellen Interessenfähigkeiten Wünschen mit drin ist.
00:24:45: Und das geht noch weit darüber hinaus, was eine entsprechende Zusammenarbeit am Instrument wäre.
00:24:51: Die Stimme ist noch viel viel viel individueller als jedes Instrumente sein könnte.
00:24:58: Es ist total spannend wie du dich da so einfühlst in die verschiedenen Möglichkeiten oder Arten das singen und dass dann wiederum raus holst.
00:25:07: Ich finde es auch cool, dass du die Sachen singest.
00:25:09: also ich erlebe tatsächlich auch bei einigen Kompositionen wie ich selber singe, dass ja irgendwie die, wo die Kollegen das selber singen, irgendwie gehen die auch besser in den Körper rein.
00:25:22: Also selbst wenn das dann auch herausfordernd ist?
00:25:27: Das ist ja nicht das Ding aber es gibt trotzdem auf dem im Haar raus vorn an irgendwas, was dann irgendwann so klick macht oder sagst ja es ist irgendwie cool.
00:25:37: Oder es gibt auch so Komponisten wo ich immer nur sage das ist quasi wie ein Händel der Neuzeit.
00:25:43: Weil Händl ist eigentlich etwas, das kann man finde ich sehr leicht singen.
00:25:48: also es liegt mir zum Beispiel sehr gut und es gibt noch so Stücke in der neuen Musik die einfach vielleicht auch so körperlich richtig
00:25:56: Spaß machen.
00:25:57: Und trotzdem sind die modernen und arbeiten mit den jetzigen Möglichkeiten, und dann gibt es auch immer so Sachen... Ja ich weiß nicht, die sind wahrscheinlich dann wirklich irgendwo in Anforsagen nur im Kopf geboren und das merkst du dann irgendwie auch als ausführende, weil manchmal kommste dann auch nicht über einen bestimmten Punkt hinaus.
00:26:17: Du übst und übst, du denkst ja, ohja funktioniert irgendwie?
00:26:22: Das andere macht dann so
00:26:23: Richtig Spaß.
00:26:24: Ja, hast du eigentlich mal diese... wie heißen die?
00:26:27: Diese geistlichen Lieder von Webern gesungen?
00:26:30: Nee, aber sollte ich
00:26:31: vielleicht...?
00:26:33: Also ich finde sie super spannend weil die sind ja irre schwer glaube ich.
00:26:37: Wenn
00:26:37: ich mich mal angucke!
00:26:38: Das ist irgendwie
00:26:38: für die Supran-Gitarre Clarinetto oder so.
00:26:43: So eine lustige Besetzung und irgendwie für einen gigantischen Ambitus von irgendwie weißte ich gar nicht irgendwie so klein F bis f drei oder so Aber da würden auch hin und her gesprungen die ganze Zeit.
00:26:55: Und ich könnte mir vorstellen, dass es super Spaß macht wenn man's drauf hat.
00:26:59: aber das ist einfach eine Quälerei.
00:27:01: bis dahin ist... ...aber ich bin eben natürlich jetzt nicht professionell im Gesang, warum sette mich jetzt interessiert wie du zum Beispiel so warst?
00:27:08: Ich kenne sie nicht, aber ich werd sie hier angucken!
00:27:11: Das ist ja wieder.
00:27:12: dann das wenn wir zwei Stimme bleiben dieses Individuelle was halt jemand gut kann oder nicht gut kann Da hat jeder stärken und schwächen.
00:27:23: Ich bin zwar ein Soprano, aber ich habe einen ziemlich großen Tonumfang, also sowas finde ich schon wieder interessant.
00:27:30: Und ich bin tatsächlich auch jemand, wo man nach klassischen Gesang immer sagt, ja irgendwie große Sprünge um Himmels willen, mir macht es Spaß!
00:27:39: Also ich empfinde das überhaupt nicht als... anstrengend schädlich oder ich weiß nicht was, das ist einfach... es macht Spaß.
00:27:46: Und ich war aber auch kürzlich in Köln.
00:27:48: tatsächlich habe ich Richard Strauss Frau ohne Schatten gesehen und das sind auch abartige Sprünge die da machen und das läuft ja noch unter irgendwie romantischer Oper sag' ich mal.
00:28:01: Aber das kann auch eine Typssache sein dass jemand anders sagt uuuh auf keinen Fall.
00:28:05: Und das gibt es ja teilweise, ich komme auch immer sehr gerne bei Stimme auf den guten alten Mozart zu sprechen.
00:28:13: Weil z.B.
00:28:14: C-Mollmesse da spricht der Sopran vom mittleren C zum hohen C hoch und so Geschichten.
00:28:19: Das ist super!
00:28:21: Und das Witzige ist jetzt wenn ich rein Stimmteile spreche... Es gibt eine Parallelstelle.
00:28:25: also einmal springe ich von mittlerer C hoch zum hohem C und dann gibts einmal ne Stelle, da spring' ich quasi von C, also dann C zwei?
00:28:34: Zum hohen Zee.
00:28:36: Und witzigerweise für die meisten, für mich auch ist dieser Sprung der eigentlich näher aussieht.
00:28:41: Der Schwierigere!
00:28:43: Weil das andere ist so verschiedener was irgendwie die Öffnung BAM BAM und bei dem anderen Wende dann in diesen mittleren also in den C-II entweder zu viel Gewicht schon drauf hast Dann wird es echt schwierig dann hoch zu diesem... Also da haben wir wahrscheinlich noch viele coole Tabeln.
00:29:03: Aber ich mache jetzt mal weiter.
00:29:06: Was mich jetzt auch interessiert, weil wir uns ja hier verraten ist in Hannover Treffen.
00:29:11: Und das findet gerade Musik-Einundzwanzig Niedersachsen euer Festival statt unter dem Namen KIP-Punkte und wie es für dich ist, etwas zu kuratieren oder dieses Festival zu koratieren?
00:29:25: Oder hast du wahrscheinlich auch schon viel Erfahrung mit Koratieren!
00:29:30: Ich habe nicht so wahnsinnig viele Erfahrungen mit Coratieren.
00:29:33: Das ist tatsächlich irgendwie das erste Ja, Festival was ich wirklich kuratiere.
00:29:37: Ich habe mal ein Konzertprogramm natürlich kuratiert oder so.
00:29:40: aber jetzt zum ganzes Festival zu verantworten das war für mich als ich es übernommen habe.
00:29:44: Es hat dann einen wahnsinnig extrem aufregende Erfahrung wo ich am Anfang auch so ein bisschen einfach im Sprung ins kalte Wasser.
00:29:54: So ich hab' natürlich super Team mit dem ich hier zusammen arbeite Auf der Vorstand des Vereins Astrid Schmeling die eine sehr wichtige Gesprächspartnerin für mich ist der ein Mann Matthias Kaul, der ja leider verstorben ist vor drei Jahren vorher das Festival geleitet hat.
00:30:12: Das heißt da war einfach ganz viel Erfahrung auf die ich dann auch zurückgreifen konnte in den Gesprächen.
00:30:19: Ja genau wie es jetzt für mich ist zu kuratieren?
00:30:22: Ich finde eine sehr schöne Arbeit, eine Arbeit, die sehr weit von dem entfernt ist was ich sonst mache und aber auch wieder nicht und zwar dahingehend dass ich ein Festival, glaube ich mir denken kann als etwas was auch in einer Weise komponiert ist oder wo ich sozusagen ja die verschiedenen Programmpunkte wie im Kompositorischen Sinne Materialien wahrnehmen kann, die ich in Beziehung zueinander setze.
00:30:59: Also es finden finde ich Entscheidungen statt und Denkenprozesse die mit kompositorischen Entscheidungen immer wieder vergleichbar sind.
00:31:10: Also immer wieder die Frage nach, wie kontextualisiere ich etwas?
00:31:15: Wie stelle ich einen Kontrast her oder wie stelle eine Überleitung her?
00:31:18: Wie stellte ich irgendwie her dass sich etwas in irgendeiner Form als Schlüssig ergibt?
00:31:24: Oder wie stellte da das, wie sich verschiedene Ansätze ganz verschieden auf ein bestimmtes Thema, wir arbeiten jedes Jahr mit einem Festival-Motto beziehen können ohne sich gegenseitig auszuschließen.
00:31:41: Also diese Beleuchtung, was in der Komposition eine Rolle spielt, die Beleuchdung vielleicht von einem Material in ganz verschiedenen Zusammenhängen, in ganz verschiedene Kontexten, verschiedenen Schichtungen, verschiedenen Stattierungen, Überlagerungen und was auch immer... findet, finde ich in der Festive Kuration auch statt.
00:32:06: Und zugleich das ist sozusagen das wo ich sage dass es ganz nah und hat sehr viel miteinander zu tun und zugleich ist es natürlich eine ganz andere Form der Tätigkeit.
00:32:18: also jetzt so ganz rein praktisch gesagt man schreibt viele Emails man telefoniert viel arbeitet eigentlich in diesem Kontext nicht künstlerisch, also für mich war es auch klar von Anfang an ich bin in dieser Funktion dann kuratorisch und halte mich auch künstlersch mit eigenen Arbeiten aus dem Festival raus.
00:32:43: Es gab letztes Jahr dann irgendwie so eine ganz kleine U-Aufführung mal von einem Posaun Solo Stück dazu.
00:32:48: list hatte das dann vorgeschlagen weil ich gesagt ja klar macht das gerne war ne gute Gelegenheit aber ich habe mich da selber nie reinkuratiert gar nicht so viel Sinn ergeben.
00:32:59: Ja, genau und insofern ist das gerade eine Tätigkeit die finde ich meine künstlerische Arbeit auf eine sehr sehr schöne Art und Weise ergänzt und zum einfach so ein Gegengewicht darstellt auch auf eine Weise ärdet, wenn man einfach manchmal so ganz konkrete Probleme zu lösen hat.
00:33:19: ja genau und ermöglicht mir sehr viel zu verstehen über Ja, die Art und Weise wie neue Musik stattfindet.
00:33:30: Also im Sinne von Veranstaltung, in dem Sinne von... ...Ermöglichung, Finanzierung Und es ermöglicht mir schon auch nochmal so Impulse zu setzen natürlich in einem kleinen Rahmen den wir hier haben.
00:33:41: Es ist ja doch eher ein kleines Festival mit begrenzten Möglichkeiten nicht zuletzt finanziell Im Vergleich jetzt mit den großen Festivals die es in Deutschland gibt.
00:33:50: Da sind wir eher ein kleiner Licht.
00:33:52: Aber so Impulse zu setzen Wie zum Beispiel Ja, bestimmte Künstlerinnen zum ersten Mal vorzustellen in Deutschland oder hier in der Region die in Deutschland vielleicht noch gar nicht so bekannt sind.
00:34:08: Jetzt haben wir dieses Jahr z.B.
00:34:10: dieses norwegische Composer-Performer Kollektiv Blomsterbett zu Gast, die noch nie in Deutschland gespielt haben.
00:34:18: oder vor zwei Jahren hatten wir das Londoner Assemble XY Ein ganz tolles Ensemble, die sehr viel auch mit Improvisationen arbeiten und mit theatralen Möglichkeiten.
00:34:30: Neue Musik wirklich sehr, sehr weit und sehr frisch denken.
00:34:35: Die hatten zu dem Zeitpunkt glaube ich einen Auftritt in Deutschland mal absolviert.
00:34:39: aber diese Impulse zu setzen und eben auch den Nachwuchs so dem dem eine Bühne zu bieten also das findet ja auch seitlich das Festival übernommen habe als ein Fester Programmpunkt statt, dass die Teilnehmer der Kompositionswerkstätten ihr eigenes Konzert bekommen.
00:34:58: Wo du ja jetzt heute singst und das finde ich total wichtig.
00:35:03: Ich finde es auch total schön und ich finde auch, dass da so eine großartige Atmosphäre ist um mich das Gefühl habe, sie können sich da gut öffnen zeigen und also ich freue mich
00:35:14: auf das Konzerte.
00:35:17: Was ich auch immer gerne wissen möchte ist, wie kriegst du das alles unter einem Hut?
00:35:21: Hast Du eine Art Zeitmanagement?
00:35:22: Bist ein strukturierter Mensch.
00:35:24: Was kannst Du sagt
00:35:25: zu sagen?
00:35:27: Ja, Ich bin sehr strukturierter Mensch.
00:35:28: Das kann ich auf jeden Fall sagen Und ich schiebe nicht auf.
00:35:36: Also mache ich einfach nicht.
00:35:37: Das habe ich noch nie gemacht und es würde mich oft total wahnsinnig machen Dinge aufzuschieben.
00:35:41: Ich versuche wirklich Dinge schnell Zu erledigen
00:35:46: sehr beeindruckend.
00:35:52: Das gibt mir auch einfach Dinge dann erledigt zu haben, Dinge vom Tisch zu haben.
00:35:57: Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl und das bewahrt mich davor, zumindest in aller allermeisten Zeiten mich irgendwie erschlagen zu fühlen von diesen sehr verschiedenen Aufgaben.
00:36:16: Ja, ich habe kein System nachdem ich jetzt irgendwie meine Zeit managere.
00:36:19: Ich versuche schon irgendwie mich primär daran zu orientieren an meiner kompositorischen Arbeit die steht schon im Zentrum und die anderen Dinge drum herum zu organisieren wann immer das möglich ist dass ich sage wenn ich irgendwie Zuhause bin und da irgendwie mehrere Tage Die Zeit habe mir das einzurichten, dann sitze ich schon auch am Schreibtisch und komponiere da mehrere Stunden oder einen ganzen Tag.
00:36:51: Da steht dann im Zentrum und das andere organisiere ich drum herum aber... Das ist so ein bisschen die Idealvorstellung.
00:36:57: Aber natürlich bin ich auch viel unterwegs Und hab dann irgendwie nicht die Ruhe, die Möglichkeit mich eben drei Stunden an den Schreibtischen zu setzen.
00:37:05: So kommt es auch schon mal vor dass ich nur eine Stunde schnell noch an einem Stück arbeite muss da manchmal irgendwie sein.
00:37:12: Das sind dann manchmal auch sehr, sehr gute, sehr produktive Phrasen, weil ich dann denke, ah jetzt geil anschreibtisch und der zack!
00:37:17: Und das ist dann so... Dann kommt alles raus.
00:37:20: Ja genau.
00:37:21: Ich schreibe E-Mails viel auf Bahnfahrten.
00:37:23: Da höre
00:37:25: ich auch dazu?
00:37:28: Also so sehr ich das auch genieße in einer Bahn einfach Musik zu hören oder ein Buch zu lesen.
00:37:33: Ist das eine Zeit die ich für solche Sachen gut nutzen kann.
00:37:39: Und was bedeutet es für dich, sich treu und authentisch zu sein in unserem Musikbusiness?
00:37:44: Und wie gelingt dir das?
00:37:45: Oh, da ist jetzt eine sehr große Frage.
00:37:49: Ich glaube, sich träuel-authentisch zu seien...seinzukönnen ist ein Stück weit leider ein Luxus in unseren Betrieb weil es heißt dass man sich bestimmte Freiheiten leisten können muss.
00:38:13: Und das kann ich in dem Moment, wo ich mich vielleicht ein Stück weit abgesichert... Ich sage das jetzt mit Anführungszeichenfühler also wo ich das Gefühl habe ich darf mir einen Schaltern erlauben und darf irgendwie auch mal ein Stück schreiben was irgendwie was irgendwie vielleicht dann nicht so gut ist oder so und habe dafür aber die Freiheit in diesen Kompositionsprozessen neue Dinge auszuprobieren.
00:38:47: Und Interessen, die ich habe weiter zu verfolgen wie zum Beispiel irgendwie dieses herumbaste mit Instrumenten, wie z.B.
00:38:59: die Vokalmusik... wie zum Beispiel bestimmte Einsatzformen von Elektronik, die mich jetzt gerade aktuell interessieren.
00:39:07: Also die Kontexte muss man natürlich auch haben so also die Möglichkeit mit entsprechenden Menschen zusammenzuarbeiten.
00:39:14: das empfinde ich als ein sehr sehr großes Privileg dass sich irgendwie schon mit sehr vielen verschiedenen Formel zusammenarbeiten konnte dadurch auch verschiedene einfach ästhetische Ansätze Arbeitskulturen stärken Schwächen kennen lernen durfte und mich da so ein bisschen orientieren konnte, rausfinden konnte.
00:39:32: für mich okay.
00:39:33: Das ist für mich interessant, das ist für mir weniger Interessanten.
00:39:36: jetzt gucke ich mal dass sich vielleicht hier eher kollaborativ weiterkomme und auf der anderen Seite vielleicht nicht so einen Wert drauf lege also auch mehr leisten zu können auf bestimmte Sachen nicht so ein Wert legen zu müssen, weil ich nicht mehr das Gefühl habe.
00:39:51: Ich muss jetzt irgendwie den oder dem Wettwerb gewinnen oder hier oder da gespielt werden um in meiner Karriere weiterzukommen.
00:40:00: Aber das ist glaube ich ein sehr langer Weg wieder hinzukommen, weiß nicht vielleicht eine gewisse Entspanntheit zu entwickeln Natürlich diese mehreren Standbeine zu haben also die Kuration und auch unterrichten zu können.
00:40:14: Das gibt eine sehr große Sicherheit, wo man dann sagen kann okay jetzt kann ich mich mal so ein bisschen entspannen und muss nicht mehr irgendwie die ganze Karriereoption hinterherrennen.
00:40:23: Darüber bin ich wirklich sehr froh!
00:40:25: Und jetzt eben auch zu sagen ja ok vielleicht ist der nächste Schritt auf dem Weg zu noch mehr Authentizität selber wieder zu singen, Instrumente zu spielen.
00:40:39: Für all den Produktionen zu arbeiten, wie ich das jetzt schon einmal gemacht habe und für nächstes Jahr wieder plane.
00:40:45: Das war irgendwie so ein Aha-Moment für mich wo ich gemerkt habe.
00:40:48: Aha ja super!
00:40:50: Das funktioniert irgendwie für eine Musikproduktion zu arbeiten wo man dann auch immer ganz genau am Klang feilen kann was festhalten kann, was in einem live Moment unwiederbringlich wäre und die Nähe beim Hören zu erzeugen.
00:41:05: Wenn man es mit Kopfhörern hört.
00:41:08: Das ist eine ganz andere Rezeptionshaltung als für Konzertzuschreiben.
00:41:14: Mir ist beides auch wichtig aber das nochmal so aufzutun und zu sagen, dass das jetzt ein Weg, den ich weiter einschlagen will.
00:41:22: Und bei der Festivalkoration gehört für mich wirklich stark zur Authentizität dazu diese Vielheit im Mittelpunkt zu stellen und immer wieder auch den persönlichen Geschmack zurückzunehmen.
00:41:36: Das ist ganz, ganz wichtig finde ich zu sagen Ich bin hier nicht da um irgendwie ein Festival zu kuratieren wo nur Sachen gespielt werden die ich alle ganz toll finde?
00:41:47: Nee darum geht es gar nicht.
00:41:48: Es geht darum einen Festival zu Kuratieren Wo alle Besucher in irgendwas toll finden kann, aber auch irgendwas doof finden können und irgendwas nicht verstehen.
00:41:58: Und sich über irgendwas wundern und darüber ins Gespräch kommen.
00:42:07: Das finde ich so.
00:42:08: in anderen Projekten also jetzt zum Beispiel YesYesYes war ein Moment für mich wo ich gemerkt habe ja es gibt kompositorische Zusammenhänge da geht's irgendwie vielleicht gar nicht um eine künstlerische Selbstverwirklichung, sondern da ging es dann ganz stark darum die kompositorische Arbeit in den Dienst einer theatralen Dramaturgie zu stellen.
00:42:30: und da habe ich dann Musik geschrieben, die ich sonst nie geschrieben hätte mit so klassischer Kontrapunktik und so.
00:42:38: Und das hat irgendwie total Spaß gemacht.
00:42:40: aber es war dann irgendwie was wo ich gedacht hatte.
00:42:43: also eigentlich würde ich jetzt nicht wollen dass das in einem entkontextualisierten Rahmen einfach als Konzertstück aufgeführt wird, aber in diesem Theaterrahmen macht es total Sinn und darum hat Authentizität vielleicht auch immer was damit zu tun.
00:42:59: In welche Kontexte begibt man sich?
00:43:03: In welchen Kontext haben wir das Gefühl irgendwie sich wohlzufühlen und sich entfalten zu können oder Ideen diskutieren zu können und verstanden zu werden?
00:43:12: Und ich glaube da gibt's auch innerhalb der neuen Musik für alle von uns Kontext wo wir so denken.
00:43:17: Ich weiß jetzt nicht, ob ich hier so richtig bin.
00:43:21: Für mich ist das ein bisschen unverstanden.
00:43:23: Wir sprechen vielleicht eine andere Sprache.
00:43:25: Kommen aus einer anderen Prägung, kommen aus einer neuen Musiktradition oder demgegenüber die Kontexte wo es irgendwie Sinn ergibt.
00:43:35: Wo Leute zum Beispiel in meinem Fall mit diesen ganzen Instrumenten toll finden.
00:43:41: Bastelein?
00:43:42: Oder Pokalmusik auch da!
00:43:43: Das ist ja auch... eine totale Typfrage irgendwie so.
00:43:49: Und was bedeutet für dich Erfolg?
00:43:54: Hätte ich diese großen
00:43:55: Fragen!
00:43:57: Ich glaube, Erfolg... ich meine es gibt die ganzen klassischen Erfolgs-Kategorien bei diesem oder jenen Festival gespielt zu werden, diesen oder jeden Preis zu gewinnen.
00:44:12: Und ich kann überhaupt nicht sagen, dass das sofort frei wäre!
00:44:14: Ich bin total in einer neuen Musiklogik sozialisiert worden.
00:44:19: Ich habe sehr lange dieses einzelkämpferische der Komponistin des Komponenten eigentlich Deskomponisten verkörpert weil So gelernt habe und irgendwann habe ich gemerkt, das macht mich aber gar nicht glücklich.
00:44:39: Also spätestens als ich dann irgendwie in Gießen am Institut für angewandte Theaterwissenschaft studiert habe wo ich hingekommen bin weil ich gemerkt habe okay jetzt irgendwie ein Bachelor Komposition Studium abgeschlossen Aber da fehlt mir irgendwas Da fehlt mehr so ein bisschen der Weitblick Und die zusammenarbeit mit den anderen künsten und irgendwie noch mehr irgendwie so Diskurs oder gar nicht mal Diskurs, aber irgendwie mehr lesen und mich aufnehmen.
00:45:04: Und nicht immer nur sein durchzuboxen was ich jetzt gerade auf die Bühne bringen will sondern erstmal so wahrzunehmen.
00:45:13: Das Studium in Gießen war eine ganz tolle Wahrnehmungsübung.
00:45:18: Da habe ich dann auch Form von Kollaboration kennengelernt wo ich gemerkt habe ja okay ist viel besser man kommt unter Umständen zu viel interessanteren Ergebnissen, weil einfach drei Leute auf mehr Ideen kommen als eine Person und sich auch produktiv kritisieren können gegenseitig.
00:45:37: So... Und jetzt drifte ich so ein bisschen ab von der Erfolgsfrage.
00:45:40: aber ich glaube das war so'n bisschen der Moment wo ich vielleicht Erfolg stückweit abgekoppelt habe irgendwie ein Stück weit abgekoppt habe von meiner individuellen Person und gemerkt habe es ist Erfolgserlebnisse können in gelungenen Kollaborationen liegen.
00:46:00: Erfolgserlebnissen können in ganz verschiedenen Momenten liegen, wo ich das Gefühl habe, ah jetzt konnte ich hier irgendwie was umsetzen, was sich schon immer mal umsetzten wollte und es hat funktioniert.
00:46:11: Und im besten Fall gibt's vielleicht noch einen Mitschnitt davon, den man sich nochmal angucken kann oder irgendwie zeigen kann.
00:46:17: aber es ist auch egal ob das jetzt in Duma erschienen oder irgendwie in irgendeiner Garage stattgefunden hat.
00:46:22: Sondern irgendwie zu sagen, ah das war jetzt so ein ein Moment der so neue Türen aufgeschlossen hat, der mir irgendwie auch klar gemacht hat.
00:46:29: Ah ich muss jetzt vielleicht mal in die Richtung weiter forschen und die Richtung war mir bisher komplett verschlossen oder irgendwie verhängt mit irgendwelchen Vorannahmen und hat sich was aufgetan Und ich habe etwas Neues kennengelernt und konnte mein Horizont erweitern.
00:46:46: So natürlich ist Erfolg immer irgendwo präsent zu sein bestimmte Ja, bestimmte Aufführungen zu bekommen, bestimmten Aufträge zu bekommen.
00:47:00: Auch unterrichten zu dürfen ist für mich ein ganz großer Erfolg.
00:47:04: also irgendwie auch auf Interesse zu stoßen mit dem was ich irgendwie mitbringe irgendwie mit meiner Prägung die ja vielleicht auch durch den Theatereinfluss und durch verschiedene andere Faktoren wahrgenommen wird mittlerweile als eine sehr individuelle Prägung mit einem sehr individuellen Profil und darf.
00:47:27: das Interesse zu stoßen, dass das weiter vermittelt werden soll an Studierende oder auch Vorstellungserlebnis ist für mich irgendwie immer – das habe ich ganz viel mit meinem Performance-Kollektiv der Paranormal Queer Group – dass wir mehrere Arbeiten gemacht haben, wo dann Jugendliche gekommen sind.
00:47:46: Und die es irgendwie toll fanden.
00:47:48: Wir haben oft so Interaktionsmöglichkeiten, wo dann die Besucher selber auch auf selbst gebauten Instrumenten spielen können und so.
00:47:54: Wenn wir das toll finden oder Zeit verbringen und ein positives Feedback oder einfach nur ein positives Gefühl von denen bekommen... Total schön!
00:48:04: Also so... Das ist der Punkt, auf den ich hinaus will zu merken.
00:48:11: Man resoniert mit dem, was man macht irgendwo.
00:48:13: Und es ist nicht so wichtig, ob das jetzt das Festivalpublikum und Dona Esching oder eine Schulklasse von Sechzehnjährigen ist.
00:48:20: Das kann beides gleichermaßen schön und wertvoll sein!
00:48:25: Ja auf jeden Fall.
00:48:27: ja ich finde das alles super spannend, worüber wir sprechen und wahrscheinlich gibt's noch dies und das.
00:48:32: aber wir sind tatsächlich bei der letzten Frage.
00:48:35: und dann möchte ich noch von dir wissen welchen Tippen möchtest du gerne jungen Künstler innen?
00:48:41: Ich möchte gerne Jungenkünstlerinnen den Tipp geben und gebe ihnen auch immer wieder jungen Künstlern, mit denen ich im Gespräch bin.
00:48:49: Sich nicht so sehr leiden zu lassen von so einem Bild, von einer Vorstellung einer gradlinigen Karriere.
00:48:57: Ich weiß das es sehr verlockend ist und dass sich selber auch als ich angefangen habe neue Musik zu machen irgendwie diese Vorstellungen hatte auch dann schnell erfolgreich zu sein, meine Musik allen zu zeigen.
00:49:16: Ich glaube viel wichtiger ist mit dem was man macht sich selber neue Horizonte zu erschließen Netzwerk zu bilden mit Menschen, die man unterstützen kann und die einen selber unterstützen.
00:49:32: Super wichtig!
00:49:33: Ja Verständnis, Resonanz irgendwie in diesen Netzwerken zu suchen den Austausch zu suchen zu schauen dass man miteinander eine gute Zeit hat so und das man miteinander irgendwas was schönes schafft.
00:49:47: natürlich muss man sich auch wirtschaftlichen Fragen stellen aber ich glaube die Erfüllung die künstlerische Erfüllungen Die findet man weniger in den klassischen Karriere-Schritten als vielmehr in den Räumen, die man sich neu eröffnet.
00:50:06: Und da ist es enorm wichtig immer den Weitblick zu behalten und sich immer weiter zu öffnen, sich mit anderen Dingen außer der Musik auseinanderzusetzen, in Arbeitsweisen von anderen Künsten reinzuschauen aber auch sich mit ganz andern Sachen zu beschäftigen.
00:50:23: Das ist die große Freiheit, die wir auch haben als Künstlerin und selber immer wieder aussuchen zu dürfen mit was sie uns beschäftigen.
00:50:33: Uns immer wieder die Quellen selber suchen zu dürfen.
00:50:35: Wir haben echt eine enorme Freiheit dadurch dass wir nicht irgendwie vorgeschrieben bekommen was wir von neun bis fünf zu tun haben.
00:50:44: so wer arbeiten vielleicht sogar von Neun bis Neun oder noch länger?
00:50:48: Wir haben keine Frage selbst aus Beutung.
00:50:51: großes Thema Wir arbeiten enorm viel, wir geben enorm viel für unseren Beruf und für das was wir tun weil wir bekommen soviel zurück dafür.
00:51:02: Und so viele Freiheiten und Privilegien und ich glaube dass darf man echt nicht vergessen.
00:51:09: Das ist mein Tipp!
00:51:11: Das wahrzunehmen, dafür dankbar zu sein und es zu nutzen für sich selber und für andere.
00:51:17: Danke dir auf jeden Fall sehr lieber Ilo, dass du hier bei mir warst.
00:51:22: Ich
00:51:22: freue mich auch auf das Konzertortabend aber vielen Dank!
00:51:25: Danke dir!
00:51:27: Dies war also das heutige Interview und ich hoffe du konntest viel für dich mitnehmen.
00:51:32: Ich freu mich wie immer auf deine Ideen und Anregungen über Facebook oder E-Mail.
00:51:37: Vielen Dank, dass du bei mir eingeschaltet hast.
00:51:40: Ich hoffe es hat dir gefallen und dich inspiriert!
00:51:42: Ich freue mich sehr wenn Du dir etwas Zeit nehmen kannst, mir in diesem Podcast eine gute Bewertung auf iTunes abzugeben und diesen auch gerne deinen Freundinnen und Kollegen zu empfehlen.
00:51:54: Ich danke
00:52:02: Dir!