00:00:09: Mein Name ist Irene Krocker und ich heiße dich sehr herzlich auf meinem Podcast Neue Musikleben gekommen.
00:00:13: Ich habe klassischen Gesang studiert und singe sehr viel zeitgenössische und exprimitelle Musik, wenn du mehr bei mich erfahren möchtest schau auf meine Webseite www.irenekrocker.de.
00:00:24: Ich lade dich auch herzlichst ein, meinen monatlichen Newsletter zu abonnieren.
00:00:28: Dort erfährst du alles über meine Tätigkeiten als Sopranistin, als Podcasterin, als Mentorin und Gesangspädagogin.
00:00:37: Und vieles mehr.
00:00:38: oder schaue Dich eben auf meiner Webseite um!
00:00:41: In diesem Podcast spreche ich mit dir über die Themen rund um die neue Musik.
00:00:45: Ich teile mir Dir die Hintergründe des Insiderwisten und bringe Dir die Menschen aus dieser neuen Musikwelt näher.
00:00:51: Ich bin Kooperationspartnerin der NMZ, der neuen Musikzeit-Talk.
00:00:57: Ja!
00:00:58: Der Juni kommt...Der Juni ist
00:01:01: da
00:01:03: und ich habe ein Gespräch für euch mit Lou Kilger, Komposition Klangrischee und vieles mehr.
00:01:10: Ich habe mit Lou über ganz viel gesprochen und aber auch über das Stück Ida Was Lou Für Das Hundertjährige Jubiläum der G-Doc geschrieben
00:01:22: hat.
00:01:24: Nun heißt so das Gespräch mit Lou Kilger Hallo, Lou!
00:01:30: Ich heiße dich heute ganz herzlich in meinem Podcast willkommen.
00:01:34: Danke schön, danke für die Einladung.
00:01:36: ich möchte von dir wissen wie bist du eigentlich zu dieser neuen und experimentellen Musik gekommen?
00:01:43: Ich würde sagen, das ist über mein Bachelorstudiengang an der Musikhochschule in Trossingen passiert.
00:01:50: Da habe ich Musikdesign studiert und hab im Rahmen dessen ein Praxissemester im Experimentalstudio des SWR in Freiburg gemacht und die arbeiten in der neuen Musik Hauptsächlich Klangregie, also Begleitung von Komponierenden die mit Elektronik schreiben für Orchesterinstrumente.
00:02:14: Und während meiner Zeit dort habe ich sehr viel neue Musik kennengelernt war live dabei und das hat mich total interessiert.
00:02:23: und ich würde sagen so bin ich da reingekommen
00:02:27: Dann hast du gleich angefangen zu komponieren
00:02:30: Vielleicht ein bisschen später, also ich würde sagen das kam dann eher so... Also auch so neu musikmäßig.
00:02:37: Ich kann es eher über mein Masterstudiengang.
00:02:39: Da habe ich elektronische Kompositionen studiert bei Michael Beil in Köln.
00:02:45: Aber ich kann mir vorstellen dass was du vorher gelernt hast wie dieses Musikdesign Das kommt jetzt sehr praktisch oder?
00:02:53: Weil du ja auch sehr multimedial oft arbeitest und dann wenn man sich damit auskennt das ist sicher kein schaden oder
00:03:00: ja sicher.
00:03:01: also ich denke dass es auch in der neuen musik inzwischen sehr viele multimediale stücke gibt.
00:03:06: also es gibt Stücke ohne Elektronik, aber mein Feld ist auf jeden Fall immer mit Elektronick dabei.
00:03:14: Und das kann ganz unterschiedlich sein.
00:03:16: also entweder Video oder Effektgeräte oder Live-Elektronik oder irgendwas Verstärkung meistens.
00:03:23: Also dass ganz fragile Klänge sehr laut verstärkt werden und dadurch... Es ist ja nicht nur ein Lautstärken verschieben, sondern auch ein Ästhetik verschieben.
00:03:33: Also die Klänge bekommen was Artifizielleres zum Beispiel und ich würde schon sagen dass alles da also wie ich Komponiere mit rein spielt auch das sich in Trossing studiert habe Was ja ein sehr offener Studiengang ist erst mal es eine Mischung aus Kompositionen Aus Tontechnik aus Programmieren Und vor allen Dingen auch irgendwie ästhetisches Denken und sich da ganz viel draufschaffen.
00:04:01: Und das ist eine ganz, ganz interessante und breite Grundlage für alle möglichen Richtungen.
00:04:06: also die Menschen, die dort studieren machen auch später ganz unterschiedliche Dinge sind nicht alles Menschen die dann später in der Komposition landen.
00:04:14: Das war mein Weg.
00:04:15: dann ja
00:04:16: Bist du denn auch ein Instrument?
00:04:18: Also so richtig von der Pika auf gelernt habe ich geige tatsächlich!
00:04:23: Das war meinen Hauptinstrument.
00:04:24: Es
00:04:25: ist ein gutes Instrument, weil man ja sehr gut hören muss.
00:04:28: Wenn man immer das Instrument stimmt und so?
00:04:31: Ja es stimmt.
00:04:32: aber ich persönlich habe so wahrgenommen wenn ich an der Geige stehe und spiele dass das Instrament auch halt einfach nichts verzeiht.
00:04:40: also das klingt so wie ich mich fühle Und das fand ich manchmal ein bisschen schwierig.
00:04:45: Aber so geht's vielleicht auch nicht allen Menschen
00:04:50: Das stimmt.
00:04:51: Und was macht für dich persönlich gute neue Musik aus?
00:04:55: Das ist eine sehr interessante Frage, muss ich sagen.
00:04:58: Weil die Wertung ob was gut oder nicht gut ist, die hängt ja eigentlich tatsächlich in der Person selbst, die das Urteil spricht.
00:05:09: Ich würde das so beantworten, dass ich sage... ...ich würd's nicht gut nennen.
00:05:13: Aber ich würde sagen, dass mich in einer bestimmten Musik vielleicht was anspricht,... ...was in mir gerade resoniert.
00:05:18: Also irgendwas für das ich grade offen bin und was mich persönlich beschäftigt.
00:05:23: Das kann thematisch sein.
00:05:24: Es kann sein, dass sich irgendetwas erlebe und denke, wir haben die Menschen das umgesetzt.
00:05:28: Also auch technisch.
00:05:30: Irgendeine Faszination, die mich packt.
00:05:32: Und wo ich denke, da ist eine Raffinester hinteran.
00:05:34: Die hab' ich bisher nicht gedacht.
00:05:36: Das ist interessant zum Beispiel!
00:05:38: Es können Klänge sein, die mich faszinieren.
00:05:41: Es kann eine Welt aus allen möglichen sein auch wie der Raum mitgedacht ist, wie sich eine Komposition entwickelt von der Dramaturgie her zum Beispiel.
00:05:54: Ich würde sagen es hat ganz viel mit Gefühl zu tun auch was ich gerade fähig bin aufzunehmen was dann in mir ankommt und Können das vielleicht auch je nach Tagesform ganz unterschiedliche Sachen sein, die ich gerade gut aufnehmen kann oder die mich ansprechen?
00:06:11: Oder halt dann mal nicht... Deswegen kann ich das gar nichts pauschal beantworten.
00:06:15: Das ist eine sehr breite Frage für mich.
00:06:19: Ja!
00:06:19: Ich finde es sehr spannend wenn du das so verknüpft mit dem was es wirklich mit mir macht also wenn ich mich auch darauf einlassen kann und ich glaube dass kann ein guter Hinweis auch sein sich vielleicht auch über den Podcast der neuen Musik nähern oder die, die dann noch Berührungsängste haben.
00:06:38: Weil oft höre ich dann immer ja, ich verstehe das nicht oder so und wir sagen ja oft... Darum geht es ja gar nicht, dass dich darauf ein und du kannst es
00:06:49: cool finden,
00:06:49: du kannst das ätzend finden!
00:06:52: Und wie du sagst Die Tagesverfassung spielt auch eine Rolle.
00:06:55: Also ich merke das manchmal selber bei manchen Stücken, wenn ich die höre dann weiß ich heute gehe mir irgendwie total auf den Senkel aber ich weiß vielleicht zwei Tage später fände ich die Stücke cool.
00:07:06: Ja ja ich glaube auch dass es einfach insgesamt auch gar nicht klar ist was die neue Musik eigentlich ist.
00:07:14: Also, wenn zum Beispiel gesagt wird Menschen die sich auf neue Musik einlassen dann ist für mich immer so'n bisschen die Frage welche Art von Neuemusik denn?
00:07:22: Weil eigentlich ist ja mehr oder weniger alles möglich.
00:07:25: Alles was jetzt gerade neu komponiert wird ist ja im weitesten Sinn neuer Musik und das können ganz unterschiedliche... Es können ganz unterschiedliche Instrumente sein zum Beispiel.
00:07:36: Es kann Gegenstände sein, es können irgendwelche elektronischen Sachen sein, das kann was im Raum sein... Also sogar das Format ist total offen und deswegen ist es glaube ich total abhängig auch also welche Person gerade welcher Art von Musik vorgesetzt bekommt und ob das gerade passt, ob das grad zusammenpasst so würde ich sagen ein bisschen
00:07:58: Und du arbeitest natürlich auch mit Interpretinnen zusammen.
00:08:02: Was schätzt du besonders an der Zusammenarbeit?
00:08:05: Also ich mag das ganz gerne, ich habe bisher schon verhältnismäßig viele Solo-Stücke geschrieben weil ich mag es ganz gerne mit den Menschen für die Schreibe in einen engeren Austausch zu gehen.
00:08:18: also Ich mag dass wenn wir uns mehrmals treffen und wenn wir kennenlernen Wenn ich ein Gespür für die Personen und die Persönlichkeit bekomme Und wenn wir die Möglichkeit haben, Sachen auszuprobieren, wo ich irgendwas mitbringe.
00:08:29: Irgendeine kleine Idee mitbringen und manchmal auch nicht ganz klar formuliere auf was ich hinaus will sondern vielleicht nur so ein Gefühl oder ein Bild oder irgendetwas mitgebe und die Menschen erstmal interpretieren lasse und dann gucke was sie mir anbieten Und zu schauen, was das mit dem zu tun hat.
00:08:46: Was ich eigentlich suche und darüber dann so wirklich ins Arbeiten zu kommen.
00:08:52: So eins zu eins finde ich total schön.
00:08:55: Also dieser Raum ist natürlich... nicht immer vorhanden.
00:08:58: Ich verstehe das auch, weil es eine Zeit und eine Budgetfrage ist.
00:09:01: Das ist ja völlig klar!
00:09:03: Und je mehr Menschen beteiligt sind, desto weniger ist diese Möglichkeit da vorher auch oder währenddessen so intensiv in den Austausch zu gehen.
00:09:10: aber wenn die Möglichkeit da ist mag ich das ganz gerne, die Menschen wirklich kennenzulernen und dann wirklich explizit für diese Person ein Stück zu schreiben... ...für diese Person und ihr Instrument Ihre Performance oder so.
00:09:23: Und so ganz generell würde ich sagen, mag ich sehr gerne auf jeden Fall Zuverlässigkeit eine schöne offene ehrliche Kommunikation.
00:09:31: auch wenn Menschen irgendwas zum Beispiel nicht machen möchten oder mit irgendetwas Schwierigkeiten haben oder mit mir da nicht übereinstimmen dann mag ich das auch wenn es formuliert wird oder irgendwie mitgeteilt wird und neue Wege gesucht werden.
00:09:46: Und dann mag ich das auch gerne, wenn es möglich ist, dass wir uns gemeinsam da so ein bisschen rein verlieren.
00:09:54: Also, dass die Effizienz und die Struktur dann, wenn wir zusammenarbeiten, kurz vergessen und einfach so richtig Kunst machen.
00:10:03: Das finde ich sehr inspirierend, das mag ich.
00:10:06: Du bist dann sicher auch jemand der sich dann auch Veraufnahmen von der Person anhört um schon so einen Gefühl für die Person zu bekommen?
00:10:14: Auf jeden Fall.
00:10:15: Also wenn ich die Zeit und die Möglichkeit und die Chance habe mich entsprechend vorzubereiten, je nachdem wie das alles zustande kommt – es ist ja auch jedes Mal anders – bin ich gerne gut vorbereitet.
00:10:27: Ich finde das gerade spannend weil du sagst dass du eigentlich gerne so individuell arbeitest und wir wollen heute ja auch über dieses Stück sprechen was du für die G-Doc geschrieben hast, Ida!
00:10:38: Und das ist ja jetzt, wenn ich das so richtig verstehe dann... ein bisschen gegenteiliges Projekt, weil du ja eine Komposition vorgibst die ja von verschiedenen Pianistinnen überall aufgeführt werden und bist dann da auch.
00:10:56: vielleicht magst du gleich auch noch was zum Stück sagen aber bist du dann sehr intensiv?
00:11:01: Dann auch in dem Austausch mit diesen Pianistenen?
00:11:04: oder ist das ein ganz anderes Vorgehen dass du sagst okay
00:11:07: ich
00:11:08: gebe etwas in den Raum Ich bin gespannt, was Sie daraus machen.
00:11:13: Ja es ist tatsächlich so wie du schon sagst ganz anders gelaufen.
00:11:20: also dieses Projekt habe auch einen ganz anderen Ansatz.
00:11:23: Also die Idee, die Jennifer sehr früh an mich herangetragen hat im Sinne von es soll ein Stück werden das vielleicht Menschen sogar zeitgleich in verschiedenen Städten spielen.
00:11:38: Die Idee fand ich super schön.
00:11:40: so und die Idee hat sofort in mir so geleuchtet, dass ich dachte okay ich möchte ein Stück schreiben das auf jeden Fall mehrere Layer hat und wo die Interpret-Innen eine eigene Stimme im Sinne von einer eigenen Interpretationsmacht also mehr als sonst haben sodass wenn das Stück ist natürlich auch sehr eine Kopfsache, weil ich das ja nicht hören könnte wenn das Stück gleichzeitig in Köln und Hamburg und Berlin gespielt wird.
00:12:09: Ist ja kein Mensch dazu in der Lage wirklich alle Performances gleichzeitig zu hören.
00:12:13: aber so der Gedanke zu sagen selbst wenn die die Performance es gleichzeitig stattfinden und die Message sozusagen mehr stimmig in den Raum kommt dann ist die einzelne interpretierende Person jeweils wahrnehmbar und voneinander unterscheidbar.
00:12:30: Das war für mich so ein ganz wichtiger Ansatz.
00:12:33: Und deswegen, es ist tatsächlich bei dem ... während des Kompositionsprozesses dieses Stückes auch so gelaufen dass wir nicht die Möglichkeiten gar nicht die Möglichkeit uns zu treffen.
00:12:43: aus unterschiedlichen Gründen hat das nicht geklappt.
00:12:47: Das heißt, wir hatten tatsächlich nur Digitalkontakt ja, Kompositionstechniken oder Wege zu komponieren gewählt die ganz anders sind als sonst für mich zumindest.
00:13:01: Also ich hatte das Gefühl auch dass die Schriftform für das Stück für mich nicht die richtige ist.
00:13:08: also ich habe da lange drüber nachgedacht und hab dann entschieden dass es sich für mich besser anfühlt wenn das Stück sich sozusagen eher mündlich verbreitet sozusagen da drüber nachgedacht, wie ein Mensch eine Muttersprache erlernt.
00:13:27: Also das läuft ja auch nicht darüber, dass wir das lesen und irgendwie versuchen zu interpretieren sondern es ist so was ganz Intuitives hat und das war für mich so'n Gedank zu sagen, wie kann ich denn... Wie kann ich meine Ideen die ich habe?
00:13:42: Es ist auf jeden Fall eine Stimme von mir dabei, die ist elektronisch festgelegt Die läuft auch jedes Mal so ab.
00:13:48: Das heißt es sind sozusagen meine Meine Stimme, die da zu hören ist.
00:13:52: Also nicht meine Stimme im Sinne von meiner Stimme war eine musikalische Idee, die gleichzeitig zu der Live-Klavierstimme zu hören is und diese Live Klavierstimme ist auch von mir über das Ohr übertragen.
00:14:08: Das heißt ich habe so eine Art Audio Guide hergestellt in dem so die Grundideen auch vom Timing und von den Tonhöhen usw.
00:14:18: als Audiospur dargelegt sind, wo die Interpret-Innen dann ein paar Notizen also keine Notenschrift, sondern ein paar notizen mitbekommen wie sie das interpretieren können.
00:14:32: Und dann ist aber trotzdem viel Freiraum, wie Sie es tatsächlich machen werden.
00:14:37: Das heißt, das Stück ist jedes Mal eigentlich ein Geschwister von dem Stück, dass eine andere Person gespielt hat.
00:14:45: Es ist nicht genau das Gleiche sondern sehr eng miteinander verwandt.
00:14:50: und ja ich weiß es für viele Musikerin wahrscheinlich also ich merke das schon auch dadurch wir per Mail dann oder per Telefon in Kontakt kommen und über die Rückfragen die dann kommen merke ich schon Für die Musiker, in schon aus der Komfortzone raus geht nicht einfach Noten lesen zu dürfen.
00:15:10: Weil das natürlich so die Art ist wie es halt für gewöhnlich läuft und antrainiert ist.
00:15:18: Aber ich merke dann auch, wenn die ersten Fragen und wenn so ein bisschen Mut zugesprochen wird.
00:15:23: Dass es auch darum geht dass die eigene Idee da mitschwingen soll das dann meistens auch plötzlich eine Offenheit und so eine Experimentierfreude dazu kommt, die sehr schön sein kann.
00:15:42: Das bedeutet aber natürlich auch, dass die Menschen, die das Spielen sich darauf einlassen müssen.
00:15:47: Sonst wird es nicht funktionieren.
00:15:49: Aber ich denke aus meiner Sicht ist es dann eben Teil dieses Stückes, sich damit auseinanderzusetzen.
00:15:56: Es ist schon auch ein bisschen Sinn dahinter.
00:16:00: Die elektronische Stimme, die du bereitstätzt, die hört auch das Publikum oder nur die Pianiste?
00:16:06: Die hört auch des Publikums.
00:16:08: also das Stück ist geschrieben für Klavier und Elektronik Und das Klavier sollte im besten Fall verstärkt werden, sodass es gleichzeitig aus den Lautsprechern kommt wie auch die elektronische Stimme von mir.
00:16:24: Und dass es nicht genau klar ist was kommt jetzt aus dem Klavier und was kommt aus den Lautsprechern?
00:16:31: Es ist auch vieles miteinander verwandt.
00:16:34: Deswegen, also es ist gedacht das es beides auch von der Ästhetik und auch von lautstärke ähnlich ist so dass es miteinander verschmilzt.
00:16:43: Und wie ist jetzt der Bezug zu Ida oder auch der G-Doc?
00:16:47: Also G-doc ist eine Gemeinschaft deutscher und österreichischer KünstlerInnen.
00:16:51: Das ist auch dieser Mut über den du gerade gesprochen
00:16:54: hast.
00:16:55: Ja, also ich muss dazu sagen dass ich so generell über inhaltliche, wirklich inhaltlichen Stränge meiner Musik eigentlich nicht spreche weil ich das immer schön finde wenn das Publikum unvoreingenommen meine Musik hören kann und sich auf das einlassen kann.
00:17:12: Je nachdem mit was es gerade da ist dann auch für sich rausziehen kann was ich möchte und sonst fühlt sie's für mich so an als würde ich da irgendwas überstülpen die Menschen vielleicht gerade nicht brauchen.
00:17:25: Aber es gab auf jeden Fall seitens des Auftrags eine Grundidee, sozusagen ich bin auch Ida und es geht darum dass Menschen für Eigenschaften oder ihre Persönlichkeit oder Dinge für diese nichts können ausgegrenzt werden verfolgt werden oder Schlimmeres zu sagen, ich bin auch Ida heißt sozusagen wie wenn ich es ganz grob formuliere alle Stimmen sind wichtig für mich und das hat mit uns allen zu tun.
00:18:03: Ich glaube weiter oder tiefer würde ich inhaltlich da nicht einsteigen von meiner Seite aus.
00:18:10: Es steckt viel drin auf jeden Fall was ich mir dabei gedacht habe.
00:18:13: Ich habe auch was die Menschen sich dabei gedacht haben, die den Auftrag vergeben haben und sicherlich auch steckt wieder viel drin.
00:18:21: Was die Menschen daraus machen, die das Stück jeweils spielen.
00:18:24: Und deswegen können die Bezüge glaube ich schon sehr klar gezogen werden aber ich würde ungern meine Sicht da jetzt als die wahre Sicht oder so soll es sein hinstellen.
00:18:38: Und sage ich nur mal, für die Hörerinnen Ida Demel ist die Dame, worauf sich jetzt Ida zumindest bezieht.
00:18:44: Egal was du genau damit gemacht hast und das ist sozusagen die Begründerin dieser G-Doc und die hat eben so Salons gegeben war selber in einem sehr künstlerischen Umfeld aber das ist auch sehr lange her und sie hatte es sicherlich als Frau.
00:19:05: Da war es auch nicht ganz einfach und deshalb heißt das Stück IDA.
00:19:11: Alles andere wäre es cool, dass ihr zu den Aufführungen kommt.
00:19:16: oder wenn's dann vielleicht auch keine Ahnung ein YouTube-Baltrag gibt kann man da auch noch mal reinhören.
00:19:23: Es hat ja eine Urofführung schon stattgefunden.
00:19:26: Im Prinzip sind sie ja dann eine Kette von Urofferungen weil jedes Stück oder jede Aufförung wird anders je nach Pianistin.
00:19:35: Und die Jennifer Heimer, die auch das Projekt sozusagen initiiert hat.
00:19:39: Die hat das ja schon aufgeführt.
00:19:41: Ich durfte auch einen internen Mitschnitt mehr anhören und ich hatte sie auch gebeten mir zu schreiben wie es ihr so gegangen ist.
00:19:54: Sie hat eben auch gesagt, sie hat das Gefühl dass sie als Pianistin eben anders gearbeitet hat als sonst weil eben nicht alles niedergeschrieben ist Es ist aber auch nicht alles improvisiert, es ist etwas wie dazwischen.
00:20:07: Und sie hat sich aber auch sehr frei als eigenständige Künstlerin gefühlt und gleichzeitig innerhalb dieses Konzeptes wo du anscheinend einen vielleicht auch einen Rahmen gegeben hast, wo man sich halt ich sage jetzt mal sicher oder inspiriert fühlt sich dann mit den Möglichkeiten auszutoben.
00:20:30: Warst du bei der U-Aufführung dann dabei?
00:20:33: Leider nicht.
00:20:34: Ich war nicht mal bei der u-Afführung, das ist... ich habe leider mit Jennifer gar nicht arbeiten können.
00:20:40: Ich denke es wäre schon auch nochmal zu der Freiheit da noch einmal so ein Stück weit eine gemeinsame Sicherheit für uns beide geworden wenn wir die Möglichkeit gehabt hätten zusammenzuarbeiten und vielleicht auch nochmal da hin und her ein bisschen mehr Pingpong zu machen meinen Ideen, ihren Ideen und wieder zurück.
00:21:00: Aber was ich gehört habe aus allen Richtungen hat es ganz wunderbar funktioniert und deswegen glaube ich dass das auch so für sich stehen kann ohne dass jedes mal eine enge Zusammenarbeit stattfinden muss und das ist auch für mich ne wichtige Erfahrung.
00:21:21: Mir hat es auch sehr gefallen, was ich gehört habe auf diesem privaten Mitschnitt.
00:21:26: Und genau January wird's ja glaube ich noch ein paar Mal machen.
00:21:30: dann auch die liebe Kollegin Dorrit Bauer-Ecker, die ich ja auch sehr gut kenne, die war auch schon zweimal glaube ich im Podcast und da gibt´s noch, ich glaub weitere... Ich hab jetzt gar nicht die Liste da!
00:21:41: Ich bin gar nicht abgedatet aber wir werden auf jeden Fall den Link dazu in die Schonwurz packen dass ihr gucken könnt, wo Aufführungen sind und wenn ihr in der Nähe seid dann hört es euch doch an.
00:21:56: Gibt es irgendetwas was du zu diesem Projekt sagen
00:21:59: möchtest?
00:22:00: Dass wir das rund machen?
00:22:03: Also vielleicht auf jeden Fall vielen Dank, dass ich bei dem Projekt mitmachen durfte und das war ja ein Jubiläumsauftrag.
00:22:10: Das der ausgerechnet an mich ging so.
00:22:12: Das freut mich sehr.
00:22:14: Ich freue mich auch über dieses... also wenn ich es jetzt nicht sehr ausgetreten habe aber über dieses Thema, das für mich persönlich auch viele Anknüpfungspunkte hat und wo ich mich auch sehr stark wieder finde was für mich sehr ausschlaggebend war, zu sagen ich will das machen und ich will meinen eigenen Weg finden damit umzugehen.
00:22:33: Und deswegen an Jennifer auf jeden Fall und auch an Dorit.
00:22:37: Wir haben auch im Vorfeld viel gesprochen, um dann die ganzen Menschen dahinter, die sich Mühe gegeben haben das zustande zu bringen und die jetzt immer noch da die Trommel rühren damit es ein Stück weiter leben kann.
00:22:49: Vielen vielen Dank!
00:22:51: Es ist ein sehr spezielles Projekt würde ich sagen und das ist wertvoll sowas.
00:22:56: Danke dir Genau.
00:22:59: Was ich auch immer spannend finde, weil ich ja weiß, dass du auch schon seit mehreren Jahren lehrst und wie ist das jetzt für dich andere Menschen oder jüngere Menschen?
00:23:11: Oder Künstler die noch keine Ahnung in einem anderen Punkt stehen als du zu begleiten?
00:23:18: Und wie geht es?
00:23:20: Wie holt man diese künstlerische Persönlichkeit aus einem Menschen heraus?
00:23:25: Ja, schöne Frage auch.
00:23:26: Ich würde sagen dass ich versuche so schnell wie möglich auf eine Art Augenhöhe zu kommen wenn es geht.
00:23:33: Mir ist natürlich bewusst das da eine Hierarchie irgendwie automatisch ist aber ich versuch da schnell auf eine Ebene zu kommen.
00:23:45: also gerade wenn's um Komposition geht, da gehts ja oft um persönliche Themen und persönliche Ansichten dass wir da schnell auf eine Ebene kommen, wo wir über Sachen sprechen können und was es eigentlich geht.
00:23:58: Das wird natürlich dann nicht unbedingt in dem Werk so ausgetreten und nach außen sichtbar aber oft ist es dann doch nicht unwichtig da irgendwie dran zu kommen.
00:24:09: ich muss vielleicht auch noch mal dazu erwähnen das es einen Unterschied macht welche Art von Studierenden bei mir sind und mit mir sprechen.
00:24:17: Also ich habe auch mit WohnmeisterInnen zum Beispiel Kontakt oder eben auch... Klangregie unterrichtet.
00:24:24: Das ist dann schon auch ein künstlerisches Fach, aber mit einem technischeren Schwerpunkt.
00:24:30: also da geht es dann schon manchmal einfach darum über Signalfuchs zu sprechen und zu sagen wenn ich das Kabel hier stecke und der Ton da reingeht und jetzt den Poti nach da drehe, dann kommt er eben wieder raus und woanders haben.
00:24:45: wir muss sich diesen in jeden Schritt machen und bei Komposition finde ist es ein weiteres Feld, weil eigentlich gibt's keinen.
00:24:57: Also ich würde behaupten – das ist natürlich wieder nur meine Sicht, aber ich würde überhaupt nicht – es gibt gar kein wirkliches richtig oder falsch.
00:25:04: Es gibt nur verschiedene Möglichkeiten und die Aufgabe beim Komponieren ist zu entscheiden für welche Möglichkeit entscheide ich mich.
00:25:12: Ich habe oft das Gefühl, ich muss nicht aus dem Lernen denken.
00:25:16: Blatt und da muss ich was drauf machen, sondern eigentlich ist schon super viel da.
00:25:21: Und ich bin die ganze Zeit dabei etwas wegzumachen.
00:25:23: also Ich muss aus dem was da ist entscheiden Was mache ich nicht so und daraus entsteht dann letztendlich das was ich mache.
00:25:31: und deswegen finde ich Ist für mich unterrichten oder auch dass was ich als Unterricht kennenlernen durfte in unterschiedlichen Versionen hat es mir würde ich sagen am meisten gebracht.
00:25:44: wenn wenn es um eine künstlerische Idee, Ästhetik oder sowas geht und dann möglichst genau formuliert werden kann wo stecke ich gerade?
00:25:56: Oder wo habe ich das Gefühl da komme ich nicht weiter.
00:25:59: Und geht's mir damit gut oder gehts mir damit nicht gut?
00:26:01: weil manchmal kann es einem damit auch gut gehen dass man da jetzt grad noch keine Lösung hat und es geht nur darum irgendwelche Wege aufzuzeigen, welche Menschen sich vielleicht mit ähnlichen Dingen schon mal beschäftigt haben und da mal rein zu gucken, reinzuhören.
00:26:15: Welche Wege die gefunden haben.
00:26:18: Irgendwo Inspirationen zu finden, die neue Wege auch macht oder so.
00:26:23: Ich würde sagen ich finde unterrichtend ein schwieriges Wort für das was da passiert weil eigentlich ist es sich gegenseitig zu hören und sich gegensätzlich teilhaben lassen und sich gegenseitig supporten und also das ist egal auf welcher Seite der Mensch dann sitzt, es lernen alle voneinander und am Schluss kommt mehr raus als vorher da war.
00:26:45: Genau!
00:26:45: Und du bist ja in Anfangszeiten die vielleicht erfahrenere und versuchst ihr irgendwie dahin zu führen?
00:26:53: Dass sie sich finden oder sich fühlen und mit ihrer Musikkonkurrenz an sagen genau das bin ich oder so möchte ich mich gerade ausdrücken.
00:27:04: Ja, so könnte die Formulierung lauten.
00:27:07: Ich bin aber ganz fasziniert, wenn ich über dieses Thema spreche.
00:27:11: Weil ich auch oft mitbekomme... Also es kommt natürlich wirklich auf den Kompositionslehrer und Lehrerinnen drauf an oder ProfessorInnen, dass das sehr allumfassend sein kann.
00:27:26: Und ich habe immer gemerkt, wenn sich das dann so höre, dass ich etwas neidisch war, weil als ich Gesang studiert hab ... Hat man sich wirklich nur für meine Stimme interessiert.
00:27:37: Und ich glaube, mir hätte das auch
00:27:38: gut getan!
00:27:40: Wenn ich so als ganzer Mensch gesehen worden wäre mit allem was ich bin und das finde ich irgendwie sehr schön immer wenn ich das höre und was ich auch immer ganz faszinierend finde.
00:27:52: also ich hatte bisher... Ich habe ein einziges Stück.
00:27:54: mal da war ich irgendwie ganz deprimiert.
00:27:56: Mit sechzehn Jahren hab' ich ein Stück komponiert Es war aber irgendwie nur A-Moll.
00:28:00: Also jetzt nix Adam & Gart mäßiges und mich fragen manchmal Leute auch, aber ich sehe mich gar nicht weil ich das halt so auch genieße als Interpretin in all diese verschiedenen Stile eintauchen zu dürfen.
00:28:16: Weil ich genau eben sage Ich wüsste gar nicht wie ich mich entscheiden soll.
00:28:20: es gibt so viele geniale Sachen.
00:28:22: ich wüsse Das überfordert mich und deswegen sehe ich mich null als Komponistin.
00:28:29: Ja, ich finde vielleicht auch tatsächlich wichtig an der Stelle zu sagen dass das vielleicht auch die wichtigste Unterstützung in dem Moment dann sein kann.
00:28:37: Zu sagen hey probier es einfach aus.
00:28:39: also selbst wenn ich mich jetzt gerade nicht entscheiden kann für welchen Weg dann einfach mal einen Weg einzuschlagen das auszuprobieren und den Mut zu haben das zu machen und dann danach zu reflektieren wie ist denn das gelaufen?
00:28:53: war das okay was so?
00:28:55: Also gerade während des Studiums ist ja das Wunderbare, dass es dann auch gut möglich ist zu sagen hey ich mache daraus eine Studie.
00:29:03: Jetzt entscheide ich mich für die anderen oder für einen von den anderen Strengen, denen ich auch hätte wählen können und probiere das mal aus und mach da keine Ahnung eine Reihe draus oder so.
00:29:13: Und ich würde sagen jeden Weg der eingeschlagen wird Der bringt ein Jahr einen anderen Punkt.
00:29:20: Also man landet woanders als davor und das sind alles Erfahrungen, und es sind alles wichtige Sachen die uns als Menschen auch als Künstlerin auf jeden Fall voranbringen.
00:29:33: Und dann eben aber auch finde ich wichtig... dass es im Studium eben doch nochmal ein geschützterer Rahmen ist, wenn die Stücke dann zur Aufführung kommen.
00:29:43: Dass nicht sofort irgendwie die Presse und alle irgendwie eine Meinung dazu haben und vielleicht auch eine Entscheidung, die sich noch nicht ganz safe anfühlt weil ich mein wann fühlt man stellt sich dahin hat was kreiert so muss dafür einstehen und ist sich vielleicht selber auch nicht ganz sicher oder ist vielleicht auch selber in dem Moment Also zum Beispiel bei einer Uraufführung.
00:30:06: Es wurde das erste Mal gespielt, man hat da lauter ganz unterschiedliche Gedanken und Gefühle und ist jetzt auch nicht irgendwie die selbstsicherste Person und dann eben nicht sofort in irgendeiner Form komplett zerrissen zu werden sondern eben die Chance zu haben erst mal zu lernen wie es ist dass danach Menschen auf einen zukommen ein vielleicht ansprechen irgendwas wissen wollen vielleicht irgendwie begeistert sind vielleicht aber auch sagen also Tatsächlich auch Sachen, die gesagt werden wo ich mir persönlich drüber nachdenke.
00:30:38: Okay hat es jetzt gebraucht?
00:30:40: Also was hat die Person davon gehabt dass sie das jetzt formuliert hat?
00:30:43: aber okay offensichtlich hat sie's gebrauch mehr als ich selbst und da irgendwie so nach und nach dafür auch für solche Sachen Tools zu finden.
00:30:53: wie gehe ich denn damit um?
00:30:54: also wie gehe Ich mit dieser Mit der Öffentlichkeit um, wie gehe ich mit diesem Leistungsdruck?
00:31:00: Wie gehe ich damit um, dass ich verglichen werde.
00:31:02: Wie gehe Ich damit um das ich in einem Programm gespielt werde zwischen anderen Komponistinnen und dann hängt es vielleicht auch total davon ab an welcher Stelle mein Stück gerade kommt, wie die Menschen das dann aufnehmen?
00:31:13: Es gibt total undankbare Positionen in denen das Stück plötzlich landet oder so was mit dem Stück an sich vielleicht viel weniger zu tun hat, also das hat alles Einfluss und ich glaube dass es total schön ist wenn man die Chance hat im Studium schon sowas auszuprobieren in irgendeinem Rahmen.
00:31:34: Aus diesen Erfahrungen entsprechend zu lernen damit später dann nicht so eine harte Keule ist die dann vorbeikommt.
00:31:40: Ja ist wirklich schön wie du sagst im Flow und nicht sofort die Wertung kommt auch wenn Du ja richtig sagst, eventuell muss man die Leute drauf vorbereiten.
00:31:50: Weil draußen gibt's die Wertrunk und selbst wenn ich das nicht möchte, muss ich trotzdem lernen damit umzugehen.
00:32:01: ob es mich dann runterzieht verletzt oder ob ich das abprallen kann oder dass dürfen wir auch alle lernen und das ist gerade bei Künstlern besonders.
00:32:11: Bei Sängern ja auch.
00:32:13: also bei Sängeren kommt noch hinzu dass wenn jemand jetzt auch zum Beispiel meine Stimme nicht mag, ich kann ja nichts ändern.
00:32:23: Ich kann nicht sagen, ich hole mir eine andere Geige wie auf einem anderen Klavier oder ich mache einen anderen Anschlag.
00:32:28: Das ist dann so und das durfte ich auch lernen.
00:32:33: Das kann passieren!
00:32:34: Es finden natürlich auch viele meiner Stimme sehr schön was mich auch freut aber dass ich merke, dass eine ist die Irene.
00:32:41: Die Irene ist in Ordnung.
00:32:44: Es gibt vielleicht Leute, die Stimme preferieren und es gibt welche, die die Stimmen halt nicht preferieren.
00:32:50: Und das ist aber schon auch ein taffer Lernweg.
00:32:55: manchmal finde ich also für mich was hart!
00:32:59: Ja, ich finde ... Ich muss es tatsächlich auch sagen.
00:33:02: Dass die menschliche Stimme das intimste Instrument ist, dass es überhaupt gibt und dass ich finde... Das ist gerade im Umgang da noch viel mehr Sensibilität braucht als mit jedem anderen Instrument.
00:33:17: Also ich bin mir das bewusst!
00:33:19: Und ich denke manchmal, dass manche Menschen darauf nicht so viel Rücksicht nehmen wollen oder können Und dass da bestimmt auch sehr, sehr schlimme und unangenehme Sachen erlebt werden.
00:33:32: Das kann ich mir gut vorstellen
00:33:35: ja.
00:33:36: Ja wir dürfen alle viel lernen!
00:33:41: Wie sieht so ein Tag bei dir aus?
00:33:42: Hast du eine Form von Zeitmanagement?
00:33:44: Bist du ein strukturierter Mensch oder eher ein bisschen mehr im Flow, im Chaos?
00:33:50: keine Ahnung...
00:33:53: Auch die Frage kann ich nicht ganz klar beantworten.
00:33:55: Ich würde sagen, ich bin eigentlich sehr strukturiert tatsächlich.
00:33:59: also ich mag es gut vorbereitet zu sein, auf was ich mich einlasse einfach auch aus einem gewissen Sicherheitsgefühl heraus für mich selbst Aber auch aus Respekt für die andere Personen, die mit mir arbeiten.
00:34:18: Das ist ja auch ein bisschen absurd beim Komponieren.
00:34:20: Vieles ist total einsam und totale Einzelarbeit aber ganz viel ist dann plötzlich auch... totale Teamarbeit so.
00:34:26: Und das ist auch ein total großer Spagat, je nachdem welcher Aspekt des Komponierens gerade ansteht.
00:34:32: Manchmal sind mehrere Prozesse gleichzeitig und beim einen Kompositionsprozess ist man in diesem einsamen.
00:34:39: Ich würde mich am liebsten den ganzen Tag einschließen und brauche eigentlich Zeit für mich damit die Ideen auch wachsen kann und damit ich mich da richtig reingeben kann.
00:34:48: Gleichzeitig sind aber noch andere Projekte oder eben zum Beispiel der Hochschuljob die jetzt eben gar nicht zulassen, dass ich mich da irgendwie so ganz frei reingeben kann.
00:34:58: Also diesen Spagat kennen sehr viele Komponierte denke ich, das ist leider auch nicht einfach nach Gefühl Kunst machen auf dem Plan steht und deswegen ist es aus meiner Sicht sehr wichtig eine Art Struktur zu haben, die für mich persönlich funktioniert.
00:35:18: Das kann sein, dass oder also den Terminplan sehr genau im Auge habe und weiß, wann ich welche Termine habe.
00:35:27: Und wo hab' ich denn jetzt mal größere Blöcke, in denen ich komponieren kann?
00:35:30: Und dann ist für mich auch nochmal die Frage, wo bin ich da überhaupt?
00:35:33: Also was habe ich dafür Möglichkeiten zu komponnieren?
00:35:35: weil ich einfach sehr viel unterwegs bin meistens im Zug so ungefähr... neben meinen Klamotten und den Sachen, die ich halt so brauche zum Reisen dann eben auch die richtigen Sachen zum Komponieren dabei haben.
00:35:49: Sonst funktioniert vielleicht auch irgendwas nicht.
00:35:53: aber Ich würde sagen eigentlich magisch Struktur und eine gewisse Regelmäßigkeit.
00:35:57: ganz gerne weil ich mich da sicher fühle Aber es funktioniert oft nicht.
00:36:02: also ich bin inzwischen auch sehr drauf trainiert zu sagen, okay ich arbeite jetzt mal kurz eine Stunde an der Sache.
00:36:10: Dann bin ich in was ganz anderem drin da muss sich dahin rennen, muss das machen und dann habe ich vielleicht heute Abend nochmal Zeit.
00:36:18: Manchmal arbeite ich auch ganz gerne nachts.
00:36:22: also wenn ich das Gefühl hab, da habe ich Blöcke für mich so.
00:36:28: Das heißt ich habe auch gar keine feste Tageszeit oder so.
00:36:32: Ja, das klingt jetzt komisch.
00:36:33: Es ist einerseits strukturiert, aber andererseits ist es auch sehr spartan und... ...es muss sich dann doch wieder vieles verschieben und dann ist es oft ein großes Puzzle, dass ich dann so ein bisschen weiter trete.
00:36:50: Und wer oder was hat dich am meisten geprägt?
00:36:53: Oder inspiriert?
00:36:55: Wie meinst du das genau?
00:36:57: Also meinst Du jetzt künstlerisch?
00:36:59: Das
00:36:59: ist immer das für Dich ist!
00:37:02: Manche Menschen antworten tatsächlich mit Personen, manche haben aber auch schon über Fließen gesprochen oder über Blumen.
00:37:09: Also was auch immer ist für dich ...
00:37:11: Oh wow das ist sehr groß!
00:37:17: Das kann ich so gar nicht beantworten als ich würde sagen, was mich auf meisten geprägt hat.
00:37:22: So wie ich aufgewachsen bin in welchen Umständen nicht groß geworden bin welche Möglichkeiten ich hatte, welche Erfahrungen ich gesammelt habe.
00:37:32: Welche Menschen ich getroffen hab die mich auch irgendwie empowert haben oder eben manchmal auch entmutigt haben und was sich dann daraus gemacht hat für mich selbst.
00:37:41: Und welche Wege und Strategie nicht dann gefunden habt aus auswegslosen Situationen rauszukommen.
00:37:49: Ich würde schon sagen das Musik für mich auf jeden Fall.
00:37:52: Es ist mein Beruf geworden, aber irgendwie auch weil... Also ich hatte das nicht vor.
00:37:56: Das war nicht geplant.
00:37:58: Ich wollte nicht als Kind irgendwie schon Musik komponieren.
00:38:02: also ich habe immer irgendwie viel gesungen und mir Sachen überlegt und Sachen ausgedacht und so.
00:38:07: Also ich war immer schon sehr kreativ und auch sehr verträumt und so und hab gerne Sachen erschaffen aus allem Möglichen was da war ohne dass sich viel haben musste.
00:38:17: so Das habe ich schon als Kind viel gemacht, aber das war für mich kein klarer Weg zu sagen.
00:38:22: Ich kompotiere später mal Musik.
00:38:25: Aber ich glaube, ich bin da gelandet weil es einfach so eng mit mir zu tun hat dass eigentlich gar keine andere Lösung gab als dazu landen.
00:38:35: und deswegen würde ich sagen hat mich all das was mich dahin gebracht hat am meisten geprägt weil's sich richtig anfühlt also Und weil es irgendwie für mich funktioniert.
00:38:51: Was bedeutet das für dich, sich treu und authentisch zu sein in dem sogenannten Musikbusiness?
00:38:57: Und wie gelingt dir das?
00:38:59: Also ich würde sagen, für mich bedeutet das aufs eigene Bauchgefühl zu hören und auf die eigenen
00:39:08: Themen
00:39:09: also auch die Sachen, die mich persönlich ansprechen, die für dich irgendwie eine Form suche, diese Sachen zu bearbeiten und in allem was an mich ran getragen wird mit.
00:39:23: okay das ist ein Auftrag.
00:39:25: der hat vielleicht auch dieses oder jedes Thema oder die und die Vorgabe dann eben genau dieses Thema zu nehmen aber meinen eigenen Weg oder mein eigenes Zugang wirklich zu suchen.
00:39:38: zu bearbeiten und nicht zu versuchen, was zu erfüllen, was ein anderer Mensch sich wünscht oder sich vorstellt.
00:39:47: Weil ich habe automatisch meinen eigenen Filter und ich glaube, ich werde damit nicht glücklich wenn ich versuche einen Sicht eines anderen Menschen oder den Gedanken eines anderen menschen so umzusetzen dass diese Person glücklich ist.
00:40:02: damit.
00:40:04: Ich glaube, ich finde es auch schwierig.
00:40:06: Also ich bin da ja auch ein bisschen raus inzwischen dadurch dass ich selber nicht mehr studiere aber ich kenne das Gefühl auf jeden Fall... ...das Gefühl zu haben, dass bestimmte Sachen nicht erlaubt sind also dass vielleicht bestimmte sachen erwünscht sind und besonders gut bewertet werden oder was weiß ich?
00:40:24: Das ist ja auch absurd!
00:40:25: Dass Kunst bewertete wird in irgendeiner Form ob etwas passiert und sich darüber hinwegzusetzen Ja, das mag vielleicht in bestimmten Kontext so nachvollziehbar sein.
00:40:39: Dass es da nicht erwünscht ist und nicht funktioniert aber für das was ich machen will funktioniert's und dafür brauche ich das und dafür benutze ich das auch.
00:40:46: Das ist manchmal gar nicht so leicht.
00:40:49: Es kann schon auch sein dass dann entsprechende Fragen kommen also des Menschen die sich anhören sagen warum hast du denn Melodien geschrieben, zum Beispiel.
00:40:59: Oder warum hast du Harmonie benutzt oder so?
00:41:02: Und dann ist es vielleicht auch wichtig da drauf eine Antwort zu haben oder zumindest eine antwort zu haben die mehr ist als ich weiß es nicht.
00:41:10: weil also klar wäre es wichtig zu wissen was man macht und das ist ein Grund hat Warum ich mich für das entschieden habe.
00:41:18: so Ich muss das natürlich nicht teilen.
00:41:20: ich kann auch einfach sagen dass es für mich persönlich einfach die richtige Lösung war aber genau eben sich zu versuchen, treu zu bleiben im Sinne von das war meine Idee.
00:41:33: Das ist das was ich fühle, dass was ich sehe und machen will und dann manchmal diese Stimmen ein bisschen auszublenden die da mit reinreden und vielleicht gut gemeinte Vorschläge bringen die aber nicht unbedingt zielführend sind Oder eben manchmal auch sich die Sachen anzuhören und dann zu überlegen, aha okay ich verstehe den.
00:41:56: Ich verstehe was gesagt wird aber damit es mit mir zu tun hat muss ich das trotzdem anders machen.
00:42:03: oder muss ich dass was mir gesagt wurde nochmal umdrehen oder noch mal neu flechten oder noch einmal anbohren oder so und ich glaube dann findet also so ist bei mir finde ich meine eigene Lösung Und das bin dann auch ich.
00:42:17: Das ist dann das, was ich mitzutölle habe und was ich eben in den Raum stelle.
00:42:23: Ich finde es spannend dass du sagst, dass du dieses Bauchgefühl hast.
00:42:28: Jetzt natürlich neugierig zu wissen, ob du das schon überhattest weil ich glaube wenn du das hast, dann hast du ja diese so eine innere Autorität die dich führt und dann bist du vielleicht resistenter gegen was auch immer von außen auf dich rein purzelt.
00:42:44: Aber ich kenne auch viele Menschen, die das halt erst mal gar nicht haben.
00:42:48: Also die sich da wirklich finden müssen oder sich dann... Oder selbst wenn sie es vielleicht schon wahrnehmen, sich dann auch wirklich trauen weil eben wenn der Markt oder irgendwas anders funktioniert
00:43:00: oder
00:43:00: wie du sagst so sollte man nicht komponiert oder dass also sich das dann auch zu trauen und magst du dazu noch was sagen?
00:43:11: Ja, also ich würde auf jeden Fall bejahen, dass ich ein sehr starkes Bauchgefühl habe und schon immer hatte auch.
00:43:16: Also das ist auf jeden fall... Ich war schon immer sehr..., also ich würd sagen nicht unüberlegt.
00:43:23: Ich hab sehr viel nachgedacht und habe Entscheidungen sehr bewusst getroffen.
00:43:27: aber wenn ich die Entscheidung getroffen habe dann bin ich auch dazu gestanden und da war es allen klar, dass sich das ernst meine und selber ernst nehme Und ich glaube, dass in ganz vielen anderen Bereichen des Lebens einfach schon viele Momente erlebt habe, in denen ich irgendwie angezweifelt wurde oder das Gefühl hatte.
00:43:45: Ich muss mich irgendwie entweder erklären oder rechtfertigen oder so irgendwas und dass es vielleicht schon auch dazu geführt hat, dass ich diese Momente kenne und auch versuche, das anzunehmen was da an mich herangetragen wird aber vielleicht nicht immer heißt, dass es auch richtig ist oder für was andere von mir erwarten oder was andere sich würdchen, alle anderen machen.
00:44:12: Also es gab bei mir genügend Situationen wo ich mich anders entschieden habe oder so nicht reingepasst hab egal was für was ich mich entschieden habe und dann eben auch in mir selbst zu gucken.
00:44:26: ja also was ist mein Standpunkt?
00:44:28: Oder wer bin ich?
00:44:32: Ich finde zum Beispiel auch in Sprache an sich oder generell gibt's einfach viel zu viele für mich persönlich zu viele Kategorien, die versuchen irgendwas festzulegen und dann ist es immer entweder dieses oder jenes.
00:44:44: Und dazwischen gibt's nichts so.
00:44:46: Das gibts in der Sprache, das gibts im Identität, das gibt es in allem irgendwie was...und ich glaube dass es mir schon sehr früh begegnet.
00:44:57: Schau auch deswegen noch mal zu der Frage, was hat mich am meisten geprägt?
00:45:01: Ich glaube dass so Sachen mich auch geprägte haben.
00:45:04: So zu sein wie ich einfach bin und auch so zu komponieren wie ich komponiere.
00:45:09: Also ich persönlich kann es verstehen wenn Menschen den Impuls haben.
00:45:13: aber für ich persönlich weiß für mich ist bringt mir nichts irgendetwas nachzueifern was ich nicht bin.
00:45:21: Das führt mich nirgends hin.
00:45:23: das kann ich probieren aber ich wette damit nicht glücklich.
00:45:26: Also ich glaube, dass es niemand wirklich macht.
00:45:29: Das ist die Frage wie Leute sich selber wahrnehmen.
00:45:32: oder mich hat's auch nicht glücklich gemacht.
00:45:34: aber natürlich stecken wir jetzt nicht in den anderen Menschen drin.
00:45:39: Aber ich erlebe es eigentlich immer mehr wenn man das entweder schon hat wie du oder sich das im lauf des lebens finden oder arbeiten kann.
00:45:49: Ich finde das eine ganz andere Lebensqualität und Und eigentlich, umso mehr ich mich auf mich verlassen kann.
00:45:56: Also ich musste das für mich freilegen Es wird eigentlich irgendwie leichter weil es ist halt wirklich irgendwie wie du sagst Mainz und auch ab dem Moment wo ich mir erlaubt habe irgendwie mein Ding zu machen läuft sogar auch besser.
00:46:13: also wenn man das jetzt
00:46:14: so
00:46:15: bewerten möchte und ja was bedeutet für dich Erfolg?
00:46:22: Was ist Erfolg genau?
00:46:24: Also ich finde den Punkt an dem wir gerade sind, sehr interessant weil das eigentlich auch mit Erfolg zu tun haben kann.
00:46:35: Für mich ist der Erfolg... Eigentlich ist es in jeder kleinen Sache drin.
00:46:41: also wenn ich zum Beispiel ein großes Kompositionsfonds habe geschafft habe, in dem Zeitraum der vorgegeben war.
00:46:55: Und auch ohne mich selbst total kaputt zu machen weil doch viel auch in einem Selbst gearbeitet hat und so dann kann das total der Erfolg sein schon mal einfach das Ding los zu sein und abgegeben zu haben.
00:47:16: Ich weiß nicht genau, was du mit Erfolg meinst.
00:47:19: Meintest du damit so eine Art Erfolg im Sinne von Fame oder sowas?
00:47:26: Also
00:47:27: ich stelle die Frage nur in den Raum und jeder beantwortet es ihm wie er sich nachdrucken möchte.
00:47:32: Ja
00:47:33: okay!
00:47:33: Also ich würde vielleicht nicht sagen, was bedeutet für mich Erfolg sondern was ist für mich Erfolgssohne?
00:47:40: und da würde ich sagen das Das ist für mich bedeutet immer wieder, innezuhalten und drüber nachzudenken an welchen Punkt ich jetzt gerade bin.
00:47:50: Und wie weit ich mich vielleicht von dem entfernt habe oder entfernt fühle was ich eigentlich wollte und warum das so ist und ob es vielleicht sogar gut ist dass der Weg anders ist?
00:48:00: So ungefähr also dieses immer mal wieder eine Bestandsaufnahme zu machen wo bin ich eigentlich und wie geht's mir damit
00:48:11: Und treibt dich etwas an oder hast du eine Art Vision?
00:48:15: Ja, also ich würde sagen das... dass ich irgendwie immer was in mir hab.
00:48:21: So was vielleicht wie ne Art Visionen.
00:48:24: Ich will es nicht überhöhen so.
00:48:25: Ich finde das schwierig.
00:48:26: Das soll nicht so ein... Aber vielleicht weißt Du was ich meine.
00:48:33: Also es gibt irgendwie in mir immer Genügend Sachen, wo ich denke okay das lohnt sich da hin zu gucken.
00:48:42: Das lohnt es sich vielleicht irgendwie künstlerisch auszuarbeiten und daraus was zu machen.
00:48:46: Und das sind Das können ganz unterschiedliche Sachen sein.
00:48:50: Manchmal können das irgendwelche kleinen Momente sein, es kann irgendwelchen Gefühle sein oder Situationen sein wo ich denke, ich bin unzufrieden und will irgendetwas ändern.
00:48:59: Ich kann an der Situation vielleicht nichts ändern also versuche ich sie zumindest zu beschreiben da irgendwie eine Form für zu finden irgendwas auszudrücken und irgendwas in Raum zu stellen womit sich andere verbinden können.
00:49:11: zum Beispiel ja es kann aber auch Es können konkrete Sachen sein, es können manchmal Gedichte sein.
00:49:19: Es können konkret gestellte Aufgaben sein die super inspirierend sind.
00:49:24: Also irgendwie würde ich sagen hat's für mich keine feste Form aber es gibt einfach total viel was inspiriernd ist und solange das nicht ausgeht habe ich immer irgendwas zu tun würde ich sage.
00:49:37: Genau geht es immer weiter.
00:49:39: Ich genieße das Gespräch sehr mit dir.
00:49:42: Wir sind allerdings vor unserer letzten Frage angelangt und dann möchte ich von dir wissen, welchen Tipp möchtest du jungen Künstlerinnen geben?
00:49:50: Seid mutig würde ich glaube sagen ja vielleicht brauche ich da gar nicht so viel hinzufügen.
00:49:58: Ich glaub wir haben auch schon vieles angerissen worauf sich das bezieht und ich glaube nicht alle brauchen es aber viele können's glaube ich gebrauchen mutiger zu sein, sich Sachen mehr zuzutrauen und einfach auszuprobieren.
00:50:12: Ja das ist ein schönes Schlusswort.
00:50:15: ich danke dir sehr für dieses Gespräch!
00:50:18: Danke auch es war sehr schön und sehr kurzweilig für mich hat mich sehr gefreut.
00:50:24: Dies war also das heutige Interview und ich hoffe du konntest viel für dich mitnehmen.
00:50:29: Ich freue mich wie immer auf deine Ideen und Anregungen über Facebook oder E-Mail.
00:50:34: Vielen Dank, dass du bei mir eingeschaltet hast.
00:50:37: Ich hoffe es hat dir gefallen und dich inspiriert!
00:50:40: Ich freue mich sehr wenn du dir etwas Zeit nehmen kannst, mir in diesem Podcast eine gute Bewertung auf iTunes abzugeben und diesen auch gerne deinen Freundinnen und Kollegen zu empfehlen.
00:50:51: Ich danke dir, dir alles Gute, lebe deine Musik, liebe dein Leben.